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Volksverdummung mit der Riester Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Riester Rente und die Tatsachen

"ein Erfolgsmodell" für Versicherungsvertrieb, Banken und Versicherungen. Zitat aus Frontal21 vom 20.09.2011. "Riester-Rente ist kein Erfolgsmodell. "Riester-Verträge haben sich verschlechtert" "Riester lohnt sich nicht für alle".

Herr Walter Riester, Herr Maschmayer, die Strukturvertriebe  

Riester ein Erfolgsmodell? Nein, es ist kein Erfolgsmodell für den Riester-Sparer. Viele Altersvorsorgen sind ohne staatliche Förderung lukrativer als die staatliche mit Steuergeldern geförderte Riester Rente. Vertragskosten, Provisionen, Garantiezins und die neuen Sterbetafeln und die Unisextarife haben die Riester Renten Renditen zu einem weitgehenden uninteressanten Altersvorsorgeprodukt gemacht.  

Bemerkenswert ist auch die aktuelle Aussage des Ex-Vorstandes

eines Versicherers, dass rund 96 Prozent aller Software-Angebote für die Altersversorgung falsch rechnen gleichviel ob sie direkt vom Softwarehaus, vom Versicherer oder von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wurden. (Dr. Johannes Fiala, Rechtsanwalt. / Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Aktuar DAV, Sachverständiger für Versicherungsmathematik) Das sollte doch zu Denken geben.

Wer verdient an den Riester Renten?

Jedenfalls mal Herr Riester selber mit gutem Honorar für seine Vorträge. Herr Walter Riester wird nicht müde "sein Produkt" bei Banken, Versicherungskonzerne und Strukturvertrieben anzupreisen. Also kann man davon ausgehen das Banken, Versicherungen und Strukturvertriebe sich eine "goldene Nase" verdienen. Steuerzahlergeld als "Subvention" für die vorhergehend genannten. Ein Konjunkturpaket für Herrn Riester mit "seinen Finanzvertrieben".?

Keine Woche vergeht ohne Riester Schlagzeilen

Trotzdem sind zirka 14 Millionen Riesterverträge im Umlauf. Das hier seitens der Verkäufer schön geredet und schon gerechnet wird ist Fakt. Die wahren Provisionen und Kosten werden verschleiert oder so kompliziert ausgedrückt das kein Mensch wirklich versteht was da gemacht wird.

Die wenigsten Riester-Verkäufer verstehen was sie da verkaufen. Die "Vorgesetzten der Banken, Versicherungen und Strukturvertriebe geben Schlagzahlen aus wie viel Riester verkauft werden muss. Umsatz und Provisionseinnahmen sind allemal mehr im Fokus der Verkäufer als das Wohl der Kunden.

Transparenz, Fehlanzeige

Selbst Frau Aigner, unsere oberste Hüterin im Verbraucherschutz scheint mehr auf Seiten der Verkäufer als auf Seiten der Kunden zu stehen. Ich bezweifle  hier mal das Frau Aigner einen Riester-Vertrag versteht. Denn nur so ist zu erklären das Sie zu der Aussage kommt: "der Verbraucher muss sich selber informieren, dazu gib es das Informationsblatt zur Riester Rente." Liebe Frau Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, wer die Informationsblätter gelesen hat ist vorher so schlau wie hinterher.

Wer verdient an Riester

Das möchte ich nun Ihrer Phantasie überlassen. Ebenso wie die Frage wo all die Provisionen verbleiben. Das Honorar welches Herr Riester für seine Vorträge bei Banken, Versicherungen, Strukivertrieben und neuerdings auch in Schulen hält, ist sicherlich nicht zu verachten.

Vorsätzliche Volksverdummung und verschleuderte Steuergelder für die Versicherungslobby und Strukivertriebe. Das böse Erwachen kommt später!