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Neue Sterbetafel und die Folgen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Immer älter werden, ja aber...

Sicherlich geht es Ihnen wie mir, ich kann das Wort "demographischer Faktor" nicht mehr hören. Trotzdem greift "das immer älter werden" in unser Leben ein. Ob bei der Lebensversicherung, Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, Krankenversicherung und natürlich der Pflegeversicherung. Das Geld muss länger reichen.

Wie alt werden wir?

Laut statischem Bundesamt und den neuesten Zahlen wird ein "heute" geborener Junge 77 Jahre und 6 Monate alt. Ein "heute" geborenes Mädchen 82 Jahre und 7 Monate. Aber selbst die heute 65 Jährigen werden immer älter. So hat ein 65 Jähriger Mann noch eine (durchschnittliche) Lebenserwartung von 17 Jahren. Eine jetzt gleichaltrige Frau von 20 Jahren.

Gesetzliche Vorsorge, private Vorsorge

Und wieder wird es Ihnen wie mir ergehen, ich kann es nicht mehr hören; Absenkungen der Rente, Neuregulierung der Pflege, Kassenbeiträgen und die moderne Medizin, und so weiter. Nur es nützt nichts das man es ignoriert. In den Gesetzlichen Versorgungssystemen stehen wir Bürger "machtlos" an der Wand. Was die diversen Ministerien aushandeln und an Leistungskürzungen verabschieden landet unweigerlich als negativ Saldo in unserm Geldbeutel.

Rettung der sozialen Sicherungssysteme?

Nun bin ich 60 Jahre alt und verfolge so lange ich Denken kann aufmerksam das politische Geschehnis. Fazit: noch keine Regierung, egal welcher Farbe, hat wirkliche Reformen an gefasst. Aus Wahl-Takttischen Gründen wird vertagt, verschoben, getrickst und getäuscht, neu berechnet.

Der (jeweilige) Koalitionspartner muss noch überzeugt werden und die Opposition ist, egal welcher Farbe, mal generell dagegen bis sie selber (wieder) an der Regierung ist. Das Spiel "funktioniert" schon seit Jahrzehnten erfolglos.

Jüngstes Beispiel die Pflegereform

Sinngemäß sagte Herr Gesundheitsminister Bahr: Termin wurde abgesagt weil sich CDU und CSU, ich nehme mal an die FDP dazu, nicht „grün“ sind. Fazit: solange sich unsere "Regierenden", oder Getriebenen, weiter untereinander Streiten kommt nichts brauchbares zu Stande. Oder anders ausgedrückt das "System" beschäftigt sich mit Vorliebe mit sich selber. Was für ein Armutszeugnis.

Private Vorsorge?

Lässt man die Turbulenzen der Finanzmärkte außer acht, bleiben die neuen Sterbetafeln. In der Riester Rente rechnen manche Versicherungen mit einer Lebenserwartung von 103 Jahren. 85 Jahre ist aber das Mindeste. Dem entsprechend fallen die monatlichen Renten aus. Schließlich muss das Geld länger reichen.

Jetzt kommt trotzdem die Finanzkrise ins Spiel. Das angelegte Geld bringt weniger Rendite. Also sinken auch die Renten der privaten Vorsorge. Dazu kommt für den Verbraucher das der Garantiezins abgesenkt wird. Von derzeit 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent. Das gleicht im Moment nicht mal die Inflation aus. Und das Allerneueste: der Einlagensicherungsfonds soll abgeschmolzen werden.

Was bleibt zu tun?

Wenn Sie sich schon dazu entscheiden privat Vorzusorgen, dann glauben Sie mal nicht weil ein "Schlagwort" drauf steht das das auch drin ist was Sie wollen. Vertragsbedingungen sind samt der Leistungsinhalte teilweise sehr unterschiedlich. Eine alte Kaufmannsregel sagt: "der Gewinn liegt im Einkauf".

Nur mit dem Unterschied das das bei einem Gegenstand wie Auto, Waschmaschine, Fernseher, etc. leichter zu vergleichen ist als bei einer Versicherung oder Altersvorsorge. Die Fallstricke liegen in den Kosten, Vertragskosten, Provisionen und den Ablaufleistungen, bzw. in den Leistungen welche Sie für Ihr Geld erhalten.
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