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Ein interessantes Gerichtsurteil mit Folgen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Falschberatung, Verluste bei Kapitalanlagen

Das Oberlandesgericht (OLG) München hat mit dem Urteil, Aktenzeichen 29 U 589/11, klargestellt das Rechtsschutzversicherer mit allgemein gehaltenen Klauseln eine Deckungszusage nicht verweigern dürfen.

Der Fall:

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen. Die Rechtsschutzversicherer lehnen die Kostenübernahme bei Effekten und Kapitalanlagemodellen ab. In den Versicherungsbedingungen wird mit der allegmeinen Klausel, dass Anschaffungen oder Veräußerungen oder Beteiligungen von Kapitalanlagemodellen nicht übernommen werden. Die Verbraucherzentrale fand das zu unklar und das das zu Missverständnissen führe.

Die Begründung des Gerichts:

Auch wenn der Kunde erkennen könne das sein Versicherungsschutz eingeschränkt sein, so könne aber der Ausschluss nicht bestimmt werden. Die Fachliteratur gebe dazu auch keine klare Definition. Eine Legaldefinition von Effekten existiere nicht. Dazu kommt, das eine klare Zuordnung in Geldanlagen nicht als Effektengeschäft zuzuordnen sei.

Falschberatung und große Verluste

Wie wir wissen sind die Vertreiber von Geldanlagen mehr als kreativ wenn es um das "Einsammeln" von Geld geht. Vielen Anlegern wurde mit Hochglanzprospekten und blumigen Versprechen Kapitalanlagen ala Couleur verkauft. Nicht selten stellte der Anleger erst Jahre später fest welchem Betrug er da aufgesessen war.

Verjährungen und Fristen Versäumnisse

Dem Anleger, welcher auf derartige reingefallen ist bleibt meistens nichts anderes übrig als Rechtsbeistand zu suchen wenn er den Klageweg beschreiten will. Meistens sind die Aussichten auf einen positiven Erfolg auch gar nicht so schlecht. Mit dem Urteil des OLG werden sich wohl mehr geprellte Anleger, über ihre Rechtsschutzversicherung, getrauen solchen Anbietern die Stirn zu bieten. Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht helfen Ihne Ihre berechtigten Ansprüche geltend zu machen und achten auf die Verjährung.

Wissen ist Macht

Der Anleger sollte auf jeden Fall prüfen lassen welche Möglichkeiten bestehen aus "solchen Kapitalanlagen" wieder raus zu kommen. Die Entscheidung den Klageweg zu beschreiten können Sie nur dann treffen wenn Sie auch die Einzelheiten im Detail kennen. Das gilt für alle Versicherungen, beispielsweise auch für die PKV. Siehe auch: Verbrecherisches Spiel mit LV, Riester, Kapitalanlagen, Fonds, fremdfinanzierten Renten, Zertifikaten und Co.