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Kräftige Rentenerhöhung 2012

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Mehr Rente für 20 Millionen Rentner 2012

Beschlossen: Rentenerhöhung 2012: Osten um 2,26 Prozent, im Westen um 2,18 Prozent

Das war mal de Voraussage: Für den Ostrentner bedeutet das eine Steigerung von 3,2 Prozent, für den Westrentner 2,3 Prozent. Gleichzeitig sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer um jeweils 1,4 Milliarden Euro bei der Beitragszahlung zur Rentenversicherung entlastet werden. Eine Senkung der Rentenversicherungsbeiträge von 19,9 auf 19,6 Prozent. Die Rücklagen sind wieder bei 1,5 Monate angekommen. Bestätigt wird die Rentenerhöhung aber erst im Frühjahr 2012 wenn die Daten Zahlen und Fakten für 2011 vorliegen.

2013 und 2014 weitere Absenkung der Rentenbeiträge

Es mutet etwas wie Kaffeesatzlesen an wenn heute schon über die Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge für 2013, auf 19,2 Prozent und 2014 auf 19,1 Prozent, nachgerechnet wird. Die Rentenerhöhungen und die Rentenbeiträge hängen an der Konjunktur und den Sozialversicherungspflichtigen. Kühlt sich das Wirtschaftsklima ab, so kühlen sich auch der Arbeitsmarkt und die Beschäftigungszahlen ab.  

Milliarden mehr Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung

Für 2011 wird mit Einnahmen von 188,7 Milliarden Euro gerechnet. Das ist eine Steigerung gegenüber 2010 von 2,3 Prozent. Rücklagen in der gesetzlichen Rentenversicherung ist damit wieder auf 1,5 Monate angewachsen.  

Wirtschaftswachstum 2012 und folgende Jahre?

Zitat: "Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Wirtschaftsleistung am Jahresende stagniert. Eine Rezession befürchtet sie aber nicht. Für 2012 sagt sie ein Wachstum von 1,0 Prozent voraus, für 2011 noch immerhin 2,9 Prozent".
Der IFO-Klimaindex hingegen sieht heute schon eine Abschwächung der Konjunktur voraus. Dazu kommt, das die EURO-Rettungsschirme noch gar nichts außer einer "guten" Absicht belegen. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten, die EURO-Krisen und die Rettungsschirme werden weiter für Unruhen sorgen.

Renten, Wirtschaft, Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer

Da die Renten über die Beitragszahler welche gesetzlich sozialversicherungspflichtig sind erwirtschaftet werden müssen kann eine einbrechende Konjunktur die Renten in Mitleidenschaft ziehen. Bricht die Konjunktur ein, bricht damit automatisch auch der Arbeitsmarkt ein.  
Deswegen finde ich es unseriös dem Bürger gegenüber „heute“ mit den anstehenden EURO-Problemen und Rettungsschirmen über die Renten von 2013 und 2014 Prognosen abzugeben.
Aber, 2013 sind Wahlen, ein paar Wahlgeschenke werden wohl wieder verteilt werden müssen.

Aus Karlsruhe kam gerade folgendes Urteil "Verfassungsrichter stoppen Euro-Sondergremium

Der Satz der mir besonders aufgefallen ist:  "Zitat: Wie viele Schulden Deutschland verkraften könne, liege im Einschätzungsspielraum des Gesetzgebers, den das Bundesverfassungsgericht zu respektieren hat". Karlsruher Richter vom 26.10.2011.

Das könnte also bedeuten; die Regierungen (welche Partei eben grade regiert) können Deutschlands Vermögen nach gut Dünken verzocken um den EURO auf Biegen und Brechen zu "retten". Dann gute Nacht Rentner 2012, 2013 und 2014 ...

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