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Böse Falle betriebliche Altersvorsorge, bAV

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Fürs Alter sparen aus dem Brutto

In der jetzigen Zeit ist durch die Finanzkrise auch die betriebliche Altersvorsorge für so manchen Arbeitnehmer zu einer Gewissensfrage geworden. Auch die negativer Bericht aus der 10 Jahre Riester Rente als Altersvorsorge hat nicht gerade zur Beruhigung und zum Wohlwollen des Kunden beigetragen. Viele fragen sich; lohnt die bAV noch?

Änderungen ab 2012

Zum einen sinkt die Garantieverzinsung auf 1,75 Prozent. Riester wie auch die bAV und Co. werden erst ab dem 62. Lebensjahr ausbezahlt. Und, die ersten Versicherer haben begonnen die Überschussbeteiligungen zu senken. Das lässt so manchen Arbeitnehmer an der Altersvorsorge zweifeln.

Ein weiterer Fallstrick

Wenig bekannt ist, dass im Falle einer Insolvenz der Firma oder Betriebsabmeldung der Arbeitnehmer seinen bAV Vertrag, auch mit Riester lässt sich eine bAV abschließen, auf sich übertragen lassen muss. Das Portabilitätsgesetz besagt zwar das der neue Arbeitgeber den Vertrag der betrieblichen Altersvorsorge übernehmen muss aber aus unterschiedlichen Gründen wird das oft nicht vollzogen. Ein Beispiel wäre der Arbeitnehmer findet keinen neuen Arbeitgeber, er macht sich selbständig oder wird berufsunfähig.

Und, bei einer Ehe-Scheidung mit Zugewinngemeinschaft, vom Tag der Eheschließung bis zur rechtsgültigen Scheidung die bAV zum Zugewinn gehört und somit angerechnet (geteilt) wird.

Warum Übertrag auf den Arbeitnehmer?

Eine betriebliche Altersvorsorge läuft (meistens) so: Der Arbeitnehmer wandelt aus seinem Bruttolohn eine bestimmten Betrag in eine bAV um. Dabei werden in der Ansparzeit keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet. Das nennt sich Gehaltsumwandlung oder Direktversicherung.

Der Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer der Arbeitnehmer ist (unwiderruflich) versicherte Person.

Scheidet nun der Arbeitnehmer aus dem Betrieb aus und zahlt die Beiträge aus privaten Mittel weiter ohne den Vertrag auf sich als Versicherungsnehmer umschreiben zu lassen, dann werden, sofern gesetzlich Krankenversichert, Krankenversicherungsbeiträge und Pflegeversicherungsbeiträge auf die ausgezahlte Summe fällig. Da können schnell ein paar tausend Euro zusammen kommen. Das hat das Bundesverfassungsgericht als verfassungsmäßig und rechtmäßig bestätigt.

Umschreiben auf die eigene Person wichtig

So handeln sie richtig: Scheiden Sie aus welchen Gründen auch immer aus dem Betrieb aus und übertragen die alte bAV nicht auf den neuen Arbeitgeber, sondern zahlen die Beiträge aus eigenen Mittel weiter, dass kann auch aus dem Gehalt von einem andern Arbeitgeber sein, dann müssen Sie den Vertrag auf Ihren Namen weiterführen. Eine Mitteilung an die Versicherung muss dann von Ihnen eingeleitet werden. Ihre Fragen dazu beantworten wir gerne. Kontaktformular