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Die Junge Union im politischen Schlafzimmer

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Keine Kinder und 1 Prozent vom Brutto

Junge Union auf dem Sozialtrip. Die Gemüter erhitzen sich und Bundeskanzlerin Merkel erklärt dem Ansinnen der Jungen Union ein klare Absage. Keine Finanzierung durch Kinderlosen für die Sozialsysteme. Es muss andere Lösungen geben...

Ewige Baustellen Sozialversicherungen

Die Rente, Die Krankenkassen, Die Pflegeversicherung, Ewigkeitsbaustellen welche von Regierung zu Regierung, von Partei zu Partei und was noch schlimmer ist, durch die Positionierung der einzelnen Ministerien selber und untereinander oder besser gegeneinander, keine wirklichen Reformen bringen.

Das was der jeweilige Gesundheitsminister / Gesundheitsministerin (z.Z. Daniel Bahr) will, deckt sich meistens nicht mit dem Finanzministerium (z.Z. Wolfgang Schäuble). Beide Zusammen haben dann noch ein gemeinsames Problem mit dem Familienministerium (z.Z. Kristina Schröder) und mit dem Ministerium für Arbeit (z.Z. Ursula von der Leyen).

Die Forderung der Jungen Union

Alle Menschen welche bis zum 25. Lebensjahr noch keine Kinder haben sollen 1 Prozent vom Brutto als zusätzliche Abgaben leisten um die Sozialsysteme zu stärken. Mit einem Kind wird die Hälfte, also 0,5 Prozent vom Brutto fällig. „Toll“ nur nicht zu ende gedacht! Die Spaltung der Gesellschaft wird damit nicht nur in „Kinder und Kinderlos“ getrieben sondern auch in die Diskriminierung der Frau. Gebären zur Aufrechterhaltung für die Finanzierung der Sozialsysteme?

Ausbildung, Studium und Beruf?

Vielleicht sollten diese fordernden jungen Politiker mal darüber nachdenken was im „normalen“ Berufsleben wirklich los ist. Kinder kosten Geld. Lange Ausbildungszeiten, Studium, Generation Praktikum und 6,5 Millionen Aufstocker (Geringverdiener), dazu Tausende Arbeitsverträge mit Zeitarbeitsfirmen und Scheinselbständigkeiten. Tausende Alleinerziehende!

Beruf und Karriere?

Kinder und Karriere in der freien Wirtschaft? Liebe Junge Union, mal weiter denken als bis zum Suppentellerrand. Kitas, Ganztagsschulen, Lehrermangel und kein Geld. Oder Frauen zurück an den Kochtopf? Dagegen steht der Fachkräftemangel der Zukunft. Die Parlamentarier verfügen in Berlin über einen hauseigenen Kindergarten! Und der ist nicht ausgelastet obwohl doch die jungen Politiker immer mehr Einzug ins Parlament halten.

Wer zahlt in die Sozialkassen?

Arbeitnehmer schultern aus ihrem Brutto die Sozialsysteme. Politiker, Beamte? - Reformen? Fehlanzeige! Einzig die Pflegeversicherung „bestraft“ heute schon die Kinderlosen. Lassen wir mal dahingestellt ob gewollt oder (medizinisch) gezwungen kinderlos zu sein!

Vielleicht sollte die Junge Union auch mal über das Adoptionsrecht nachdenken! Mit andern Worten; hört endlich auf die Nation in Alte und Junge und Kinder und kinderlos zu spalte. Bringt endlich Reformen der Sozialkasse die das Wort Reform auch verdient haben.

Den Einen gegen den Anderen auszuspielen bringt keine Erfolge sondern nur Unmut. Junge Frauen sind keine Gebärmaschinen um die verkorkste Sozial-Politik und die Sozialsysteme zu reparieren.