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Gelegenheit Versorgungen, Pensionen und Renten zu reformieren

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Renten, Altersversorgung, Versorgungsbezüge

„Wir müssen sparen, wir können nicht dauernd über unsere Verhältnisse leben, sie schwäbische Hausfrau, die EU-Hilfe ist Alternativlos“, und so weiter und so weiter. Einprägsame Sprüche unserer Politiker die jedem Bürger gut im Gedächtnis haften.

Das die Altersarmut mit rasanten Schritten auf uns zu kommt ist laut OECD bekannt.
Nun hat diese ganze Debatte mit Christian und Bettina Wulff eine neue Dimension bekommen.

„Rente“ und nicht alle sind gleich

Gut versorgt als EX-Bundespräsidenten und möglich Witwe des Selben kann man doch wenigstens finanziell beruhigt in die Zukunft schauen. Während die Witwen / Witwerrenten des normalen Bürgers verrechnet werden mit dem Einkommen, mit diversen Zeitbegrenzungen versehen sind und auf 43 Prozent (vorher 45 Prozent, vorausgesetzt es handelt sich um die Große Witwen / Witwer-Renten) abgeschmolzen wurden, würde Frau Wulff 60 Prozent aus dem Ehrensold von Christian Wulff als „Witwenrente“ erhalten.

Ebenso könnte man in diesem Zusammenhang auch über die Politiker und Beamtenpensionen nachdenken.

Bezüge wie im Paradies

Zitat FTD: "Für seine sieben Jahre als Regierungschef von 2003 bis 2010 stehen Wulff monatlich rund 4500 Euro zu. Diese ergeben sich laut Staatskanzlei aus Wulffs letzten Bezügen in Höhe von rund 13.500 Euro. Hinzu kommen rund 400 Euro, die Wulff für seine neun Jahre als CDU-Abgeordneter von 1994 bis 2003 bekommt". Zitat Ende.

Diese ca. 60.000 Euro Bezüge muss das Land Niedersachsen tragen und werden mit dem Ehrensold verrechnet. Einnahmen aus der freien Wirtschaft hingegen werden nicht auf diese Bezüge "verrechnet". Also im Gegensatz zu allen „normalen" Rentner und Rentnerinnen die mit 60 Jahren in Rente gehen oder Witwen / Witwerrente beziehen.

Für 20 Monate Bundespräsident 199.000 Euro pro Jahr ... plus X? Die "politischen Gründe" des Rücktritts mal außen vor gelassen.

Rente ab 67 Jahren

Nicht für Politiker. Die Altersruhegelder stehen ab dem 60. Lebensjahr zur Verfügung. Das zwischenzeitlich anlässlich dieser fürstlichen „Entlohnungen“ die Volksseele kocht ist nur all zu verständlich. Zumal die staatlich verordneten Rentenreform immer zum Nachteil der Renten aus fielen. Von den Fremdentnahmen aus den Rentenkassen ganz zu schweigen. Daran hat auch die Einführung der Riester-Rente nichts geändert. Zumal hier die Riesterrente mit der Grundversorgung  Rente verrechnet wird.

Ursula von der Leyen will den Rentendialog

Schaut man sich nun die Bedingungen dieser "Rentenreform" oder wie Frau von der Leyen es nennt Rentendialog an, so ist davon auszugehen das die Wenigsten, welche im Alter Grundsicherung erhalten von der Riester Rente zusätzlich profitieren.

Was aber noch unzumutbarer ist und gerne verschwiegen wird ist die Tatsache das gerade die niedrigen Einkommen durch Riester profitieren sollten, es aber gar nicht können. Genau das Gegenteil ist eingetreten. Die Geringverdiener können keinen Cent sparen und da sowieso mit der Alters-Grundsicherung verrechnet wird hätte genau diese Gruppe Menschen für das Sozialamt gespart. Weitere Informationen zum Rentendialog des Ministeriums.

Fazit:

Die Politiker versorgen sich aufs Beste selber und der Bürger darf im Renten-Alter als Bittsteller antreten um überhaupt von seinen erarbeiteten Rentenbeiträgen leben zu können. Auch nach 45 Arbeitsjahren als Durchschnittsverdiener liegt die Rente mal gerade über Sozialhilfe-Niveau.

Es wäre an der Zeit die gesamte Altersversorgung und Versorgungsbezüge neu zu regeln. Die Hoffnung das dieses auch passiert bleibt sicherlich eine Illusion. Siehe auch: Nichtzahlung von Hartz IV (4) Leistungen. kann als PDF runtergeladen werden.