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Erwerbsminderungsrenten und die Paragrafen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Sozialgesetzbuch VI (6) regelt die Erwerbsminderung-Renten

Generell kann gesagt werden das die gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten in den seltensten Fällen unbefristet gewährt werden. Reha vor Rente lautet die Kernaussage. Selbst wenn die Rente teilweise gezahlt wird, ist es immer noch fraglich ob Sie für Ihren restlichen finanziellen Bedarf einen Job finden.

In den ersten 5 Berufsjahren besteht gar kein Anspruch weil die Wartezeiten von 5 Jahren nicht erfüllt sind.

Die Paragrafen im SGB 6 regeln es

§§ 99, 101, 102 im SGB 6 (Sozialgesetzbuch) regeln generell die Erwerbsminderungsrente. § 116 SGB 6 regelt das Zusammenspiel von Erwerbsminderung und Reha im Bezug der Antragstellung. § 102 Absatz 2 a SGB 6 regelt die Rentenzahlung im Bezug der Zumutbarkeit von Erwerbsminderungsrente, das Ende der Leistung und der Zumutbarkeit einer aufzunehmenden Arbeit. Schließlich besagt § 102 Absatz 2 Satz 5 im Sozialgesetzbuch 6 auch noch die unbefristete Erwerbsminderungsrente. Diese wird nur und nur dann geleistet wenn es unwahrscheinlich ist das trotz aller Maßnahmen eine Erwerbsfähigkeit des versicherten nicht wider hergestellt werden kann.

Ende der Lebensarbeitszeit ist Ende der Erwerbsminderungsrente

Das bedeutet, dass wenn die normale Altersrente einsetzen endet die Erwerbsfähigkeit, also endet auch die Erwerbsminderungsrente. Das Schicksal dann in die Grundsicherung der Altersrente zu fallen ist vorprogrammiert. Kommt jetzt noch eine Pflegebedürftigkeit dazu, sind die finanziellen Mittel erschöpft. Was bleibt ist eine Grundversorgung durch die staatlichen (schrumpfenden) Versorgungssysteme.

BU ersetzt keine Pflegeversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung / Dread Disease Versicherung dient als Lohnersatz. Die gesetzliche Pflegeversicherung „deckt“ die Pflegekosten als Grundsicherung der Pflegebedürftigkeit. Wie oben beschrieben hört die Berufsunfähigkeitsversicherung wie auch Erwerbsminderungsrente mit Eintritt in die Altersrente also mit regulärem Rentenbeginn auf.

Berufsunfähigkeit und Pflege keine Frage des Alters

Die Beiträge zu den jeweiligen Vorsorgeversicherungen und die Vorerkrankungen sind aber sehr wohl eine Frage des Alters.

Was bekommen Kinder und Jugendliche nicht alles an finanziellen Zuwendungen um zu verkonsumieren. Eltern denken oftmals nicht über die o.g. Situationen der Absicherung für ihre Kinder nach.

Was passiert mit einem behinderten oder pflegebedürftigen Kind wenn die Eltern nicht mehr da sind?