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Kassenärztliche Vereinigung, Selbstbedienung vom Feinsten

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Mitgliederbeiträge für ein sorgenfreies Leben der Bosse

Jedes Bundesland leistet sich eine eigene Kassen Ärztliche Vereinigung, Darüber schwebt dann die Bundes Kassenärztliche Vereinigung. Alle bedienen sich in ihren Gehältern und Altersvorsorgen an dem Geld das die gesetzliche Versicherten als Beiträge, Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil, zur Krankenversicherung einzahlen.

Und damit wir keine Missstände bereinigen müssen, den Selbstbedienungs- und Selbstversorgungsladen auch nicht reformieren müssen führen wir den Demografie-Soli ein. Danke an CDU und CSU.

Gehälter und Gehaltserhöhungen in schwindelnden Höhen

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, verdient 350.000 Euro pro Jahr. Mit dieser Gehaltserhöhung wurden 35 Prozent oder 90.000 Euro mehr in 2012 als im Jahr 2011 gezahlt. Raffgier ohne Ende.
Zitat der KBV: Aus KBV-Kreisen hieß es, man lasse sich nicht auf das Niveau vergleichbarer Posten beim Verband der Krankenkassen von bis zu 230.000 Euro drücken. Notfalls werde man es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Zitat Ende.

Auch die Regionalen lassen sich großzügig entlohnen

Bei den regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) sind Bezüge von weit über 200.000 ebenfalls keine Seltenheit. Begründung das die Gehälter und Pensionen nicht von den Versicherten bezahlt werden ist Augenwischerei.

Die Zitat aus den Deutsches Ärzteblatt:

"Zur Erläuterung möchten wir eingangs auf folgende Sachverhalte hinweisen: Die Gehälter der Vorstände genauso wie die Gehälter aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVen werden aus Verwaltungskostenbeiträgen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten gezahlt, die von den erarbeiteten Honoraren abgezogen werden..." Zitat Ende

Aber, so meine Recherchen, egal wo im Gesundheitswesen Geld verteilt wird, es wird durch Krankenversicherungsbeiträge also Versichertengelder generiert. Oder woher stammen die Honorare der Ärzte und Psychotherapeuten? Darum kann auch die  Praxisgebühr nicht abgeschafft werden.

Ohne Skrupel und Moral?

Das die normal Ärzte ihrem Unmut Luft mache ist nur all zu verständlich. Wird hier bei der täglichen Arbeit der niedergelassenen Ärzte bei den Abrechnungen um jeden Cent gefeilscht, so bedienen sich zum Beispiel die „Berliner“ völlig ungeniert mit Übergangsgeldern. Übergangsgelder sollen die Rückkehr in die eigenen Praxen, Berufe erleichtern.

Ist schon das ein Witz, so setzen die 3 KV-Vorstände in Berlin dem Fass aber endgültig die Krone auf in dem sie das Übergangsgeld kassiert haben ( pro Kopf 184.000 Euro) und auf 6 Jahre wieder gewählt wurden, das Übergangsgeld aber nicht gewillt sind zurück zu zahlen.
Das nenne ich mal einen kräftigen Schluck aus der Gehalterhöhungspulle.

Und der GKV-Versicherte?

Er muss nehmen was er fast bittstellerisch genehmigt bekommt. Inklusive Beitragserhöhungen, Leistungskürzungen und im schlimmsten Fall muss er auch noch den Klageweg beschreiten weil der MDK, Handlanger des gesetzlichen KV-Sytems, nach Budget und Aktenlage entscheidet und den bedürftigen, kranken Menschen zum Kostenfaktor reduziert.

Wem hier nicht der Kragen platzt … Gutsherrenmentalität in Reinkultur der Bosse die den Hals nicht voll genug bekommen auf Kosten der bedürftigen Alten, Behinderten, Kinder und chronisch Kranken.

PS: Herr Köhler, Vorstand der Bundes Kassenärztlichen Vereinigung fordert für sich das diese Gehalt, 350.000 Euro, im Rentenalter auch weiter gezahlt wird, also lebenslänglich.