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bAV, weis der Chef das er bei Falschberatung haftet?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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bAV, ein Bumerang für den Betriebsinhaber, Firmenchef

Eigenfinanzierte betriebliche Altersvorsorge

Seit 2002 muss jede Firma, also jeder Chef, den Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge, kurz bAV genannt, anbieten. "Meine Leute wollen das nicht" kann vor den Arbeitsgerichten zum Bumerang für den Betriebsinhaber werden. 4 Prozent aus dem Bruttolohn. Jahresentgeltgrenze beachten, kann der Arbeitnehmer steuerfrei und sozialversicherungsfrei als betriebliche Altersvorsorge umwandeln. Damit spart auch der Betrieb.

Chef muss die bAV anbieten

Der Durchführungsweg und die Gesellschaft welche die bAV schlussendlich installiert bleibt dem Chef überlassen. Hier hat der Arbeitnehmer kein Mitspracherecht. "der Arbeitgeber muss ein Etwas anbieten". Im Klartext bedeutet das, wenn der sozialversicherungspflichtige, rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer Anteile seines Gehalts umwandeln will, muss der Betrieb das auch ermöglichen. Geregelt ist das Ganze im Betriebsrentengesetz.

Am besten lässt sich die Firma das vom Arbeitnehmer auch schriftlich bestätigen das sie eine betriebliche Altersvorsorge angeboten hat. Egal ob der Arbeitnehmer dem als Gehaltsumwandlung zustimmt oder ablehnt.

Rechtssichere bAV Beratung

Wenn der Chef auch für eine mögliche Falschberatung und die Installation einer bAV haftet, so sollte es im Eigeninteresse der Firma liegen hier einen Experten der bAV zu zuziehen. Das erspart, beim möglichen Ausscheiden des Arbeitnehmers, den Klageweg vor dem Arbeitsgericht. Rechtsanwälte für Arbeitsrecht haben längst den Streitwert aus den betrieblichen Altersversorgungen erkannt und setzen das für den Arbeitnehmer auch gnadenlos ein.

Verlassen Sie sich als Firmeninhaber nicht auf den Steuerberater

Steuerberater beraten all zu gerne zur betrieblichen Altersvorsorge oder eben auch nicht. Der Verantwortliche welcher dann aber dafür den Kopf hinhalten muss ist der Firmeninhaber.

Gerade in Kleinbetrieben, mittelständischen Betrieben und Handwerksbetrieben wird das Thema bAV oft all zu lax gehandhabt.  

Durch die Jahresentgeltgrenzen (JAE, Beitragsbemessungsgrenze) ändert sich natürlich die Höhe aus dem Brutto in Euro. Die 4 Prozent vom Brutto bis zur JAE bleiben unverändert.

Vorher gut beraten, erspart hinterher den Ärger und die Rechtsanwalts und Gerichtskosten. Zudem ist es ja durchaus Image fördernd wenn der Chef von Experten beraten wird. Gern beantworten wir Ihre Fragen und beraten Sie ausführlich.