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Provisionsabgabe, Betreuungsgeld, Bestandspflege, Storno

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Rechtsleerer Raum für Versicherungsmakler?

Kunden die eine Courtage-Teilung verlangen sind keine Mandanten für einen Makler. Wie soll da ein Vertrauensverhältnis und eine brauchbare Geschäftsverbindung entstehen. Es geht doch nicht um einen schnellen Vertragsabschluss sondern um eine dauerhafte Geschäftsverbindung inklusive einer umfassenden, dauerhaften Betreuung in allen Versicherung und Finanzangelegenheiten. - Das schrieb mir gerade ein Kollege.

Betreuungsgeld für Kundenbetreuung vom Mandanten?

Hier dürfte es auch ein rechtliches Problem geben. Den Courtagepflichtigen Versicherungsverträgen folgt meistens auch eine Bestandspflege. Das würde mit einem zusätzlichen Betreuungsgeld vom Mandanten sicherlich rechtlich nicht durchsetzbar und schon gar nicht einklagbar sein.

Die beratenden Berufe

Würden Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater beauftragen und ihm Gleichzeit erklären das sie ihn nicht bezahlen sondern für seine Arbeit und Leistungen welche er für Sie erbringt auch noch Geld von ihm haben wollen?

Oder kämen Sie auf die Idee von Ihrem Finanzbeamten Geld zu fordern da sie ja durch Ihre Steuer seine Arbeit, Gehalt finanzieren? Sicherlich nicht.

Warum erwarten Sie dann von Ihrem Versicherungsmakler das er Ihnen von seinem verdienten Geld, Honorar, Courtage, weil er sauber und ordentlich Beraten hat und auch im Schadensfall für Sie da ist, was abgibt?

Geld zurück bei Kündigung oder Storno?

Spinnen wir den Faden weiter, so müssten Sie als Verbraucher bei einer Kündigung der Dienstleistung das bekommen Geld ja auch wieder zurück zahlen. Der Versicherungsmaklern hängt bis zu 5 Jahren in der Haftung. Das wollen Sie aber auch nicht!

Im Klartext: Sie erwarten das Sie eine Arbeit, eine Dienstleistung zum Nulltarif erhalten. Arbeiten Sie für Ihren Chef oder für Ihr eigenes Unternehmen gratis?

Feilschen wie auf einem orientalischen Basar?

Das Sachwalterurteil und das Maklermandat regelt klar und deutlich die Rechte und Pflichten des Versicherungsmaklers und des Versicherungskunden. Als Alternative bleibt dem Kunden die Honorarberatung. Im Zweifelsfall kann er sich auch, gegen eine Gebühr bei den Verbraucherzentralen beraten lassen. Kein Verbraucher ist gezwungen mit seinen Versicherungsverträgen Provisionen oder Courtagen zu bezahlen.

Aber, kostenlos ist meistens auch umsonst

Viele Verbraucher sehen Versicherungen und Versicherungsmakler als „Feind“. So ein User in seiner Antwort an mich. Das darf der Kunde auch gerne tun, nur dann muss er eben auch mit seinen Versicherungs-Problemen selber zurecht kommen.

Beispiel von heute aktuell

Ein Kunde ist seit Jahren, da er im Ausland lebte, nicht krankenversichert. Seine letzte Versicherung war die Gesetzliche. Die wiederum will den Mann nun aber nicht mehr haben. Die Gesetzgebung ist eindeutig, nur der Kunde kennt sie nicht. Er möchte unsere Hilfe – kostenlos – weil er gar nicht einsieht ein Honorar für unsere Dienstleistung zu bezahlen.