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Versicherungen, Kapitalanlagen, Preisdumping

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Jahrelange Dumpingpreise rächen sich

Die Preisspirale geht wieder nach oben. Da kämpft die KFZ-Versicherung mit zu gering kalkulierten KFZ-Prämien und zu hohen Schäden. Die GKV wie die PKV machen Jagt auf Nichtzahler der Krankenversicherungsbeiträge und viele Versicherer wollen die Gebäude und Elementarschaden Versicherung nicht mehr haben.

Was ist los bei den Versicherungen? warum zu einem Versicherungsmakler oder einem Anlagespezialisten gehen?

Billig und Marktanteile

Über Jahrzehnte war es fast wie bei einer Rallye, wer von den Versicherungen hat die meisten Versicherten, den größten Marktanteil, die meisten Kunden, die höchsten Beitrageinnahmen,- wer war der „Schönste und der Größte“. Der Vertrieb, welcher die Versicherungsprodukte an den Mann, an die Frau bringen sollte wurde mit „Höchstprovisionen, Incentives, Jahresbonus, und diversen anderen „Belohnungen“ geködert“.

80 ziger Jahre. Strukivertriebe, Ausschließlichkeit, Banken, Onlineportale

Provisionen in schwindelerregenden Höhen mussten und müssen heute noch diese Hierarchien finanzieren. Jetzt allerdings per Gesetz gedeckelt. Fast parallel entwickelten sich dazu die Pools welche Umsatz einsammeln und an die Versicherer weitergeben. Das ist für die Versicherungen billiger als Makler-Einzelverträge. Gleichzeitig fanden die Leadverkäufer „ihren Platz“ der Vermarktung von Adressen.

Seit dem das Internet zum Alltag gehört, sind die Versicherungsonlineportale eine neue Einnahmequelle der Versicherungen.
„Versicherungen vergleichen, Versicherungsvergleich, billig hier, billiger dort, 1.000 ende von Euro sparen, ohne Vertreterbesuch, bequem vom PC, Versicherungen online abschließen und Geld sparen, usw.“

Vermarktung und Weiterbildung

Da ich ebenfalls mal in der Ausschließlichkeit begonnen habe, ist mir ein Satz in Erinnerung geblieben: „ein Verkäufer der zu viel über das Produkt weis, der ist ein schlechter Verkäufer“.

Im Klartext: viele der Ausschließlichkeitsverkäufer, das gilt auch für Banken, werden nicht geschult und weiter gebildet weil das ja dem Umsatz schaden könnte. So werden die Produkte verkauft, welche die meisten Provisionen und Einnahmen bringen.

Das ist Versicherungspolitik. Der Verbraucher, der sich wenig bis gar nicht mit seinen Versicherungen beschäftigt glaubt was er erzählt bekommt ohne zu prüfen was deren Inhalt und Versicherungsleistung wirklich ist.

Kosten und Provisionen, Versicherungsleistungen

Vielen Vertretern und Versicherungen fällt nun diese Billig-Preispolitik nun auf die Füße. Billig hat damit ein oftmals finanzschwaches Klientel angezogen. Das beste Beispiel dazu sind die Billigtarife in der PKV. Aber, die heutigen Nichtzahler trifft die GKV genauso. Für die Kosten, welche in jedem Produkt stecken ist wiederum die Riester-Rente ebenfalls ein gutes Beispiel.

Auch die Onlinerechner sind kostenträchtig. Meistens gehören diese Rechner, auch wenn hier „Vergleiche“ angeboten werden Versicherungskonzernen. Werbung kostet Geld. Egal ob über die Medien wie Fernsehen, Internet oder in den Printmedien. „Werbebotschafter wie Herr Riester, und diverse Stars und Sternchen aus Film, Sport und Fernsehen bekommen Millionen an Gagen für die Versicherung oder Finanzproduktwerbung. Das sind alles Kosten welche in die Kalkulation der Prämien mit einfließen.

Versicherungsberatung und Finanzberatung mit Fakten?

30 Seiten und mehr werden zwischenzeitlich als Tarifwerke und Tarifbedingungen an den Kunden verschickt. Dazu kommt die Befragungsprotokolle. Die sogenannten „Beipackzettel“ (von Frau Verbraucherministerin Ilse Aigner) können Sie sich schenken, denn was da drin steht ist durch die Lobby der Versicherungen schon „weich gespült“ und damit wenig hilfreich für den Verbraucher und zum Verbaucherschutz.

Und die Verbraucherzentralen? Da diese von Steuergeldern und den Geldern der Versicherungen und Finanzproduktgebern bezahlt werden, darf Deren Unabhängigkeit mit recht in Zweifel gezogen werden.