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Investieren in Rohstoffe, nachwachsende Rohstoffe

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Die Rohstoffdekade(n)

Wer sein Geld richtig investieren möchte, kommt an Rohstoffen nicht vorbei! Eine Welt ohne Rohstoffe ist fast nicht mehr vorstellbar, unsere technisierte Gesellschaft benötigt etliche Rohstoffe wie die Luft zum Atmen. Kein Monitor, Mobilfunktelefon, Fernseher oder Computer funktioniert ohne Rohstoffe bzw. hier spezielle Metallarten.

Kein Auto oder Flugzeug fährt oder fliegt ohne Treibstoff

Das alles wird uns täglich bewusst und wird wiederum ganz normal als Verbraucher angesehen. Aus der Sicht eines Investors bzw. Anlegers sollten Rohstoffe als ein wichtiger Baustein in das individuelle Portfolio einbezogen werden.

Hierfür sprechen vielfältige Gründe, wie z.B. steigende Weltbevölkerung, immer mehr Menschen können sich auch Wohlstand leisten und möchten, wie z.B. im asiatischen Raum, am technischen Fortschritt teilhaben. Eine größere Nachfragesituation an Rohstoffen, bedeutet i.d.R. auch höhere Preise. China bleibt hier immer noch der wichtigste Wachstumstreiber.

Welche Möglichkeiten habe ich als Anleger

auch von steigenden Rohstoffen zu partizipieren? Wie und vor allem in welche Rohstoffe kann ich mittlerweile sinnvoll investieren? Die bekanntesten Rohstoffe sind i.d.R. Erdöl, Gas, Wasser, Gold, Silber, Platin, Kupfer, Holz, Baumwolle, Mais, Reis, Zuckerrohr u.a. Als Anleger / Investor kann ich mich direkt an den Börsen engagieren, dieses Engagement setzt ein gewißes Fachwissen, Zeit, Geduld und Investitionskapital voraus.

Die wenigsten deutschen Anleger investieren unmittelbar an der Börse. Man bedient sich überwiegend an Aktienfonds, geschlossenen Beteiligungen oder Index-Zertifikaten. Ein physischer Kauf mit eigener Lagerhaltung fällt bei den meisten  Rohstoffen schon aus logistischen Gründen weg.  

Eine Vielzahl von Erdöl- und Erdgasbeteiligungen

(überwiegend in Texas) werden den europäischen Kunden offeriert. Nur wenige Finanzprodukte, geschlossene Beteiligungen werden hier bevorzugt, laufen in diesem Segment prospektgemäß.

Hier sollte man sich genauestens informieren, da sonst die Geldanlage regelrecht „verbrannt“ werden kann. Nahrungsmittel bzw. deren Rohstoffe werden stets nachgefragt. Hier sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Nahrungsmittel (Reis, Mais etc.) oftmals in den armen Regionen der Welt angebaut werden und in die „westliche“ Welt verkauft werden.

Eine Investition hierin erfolgt i.d.R. über die Börse auf steigende und fallende Preise. Die Auswirkungen für die Menschen der Produktionsländer aus Börsenspekulationen sollten bitte stets wohlüberlegt sein.

Das Thema Wasser

wird uns zukünftig immer mehr interessieren müssen, die Qualität in unseren Ländern mag offiziell noch gut sein, doch auch hier warnen Experten, dass der Bedarf an Trinkwasser (bei guter Qualität) stetig wächst. Die Wasseraufbereitungslösungen werden noch enormen Anforderungen Stand halten müssen. Eine Investition in das „blaue Gold“ ist momentan über Aktienfonds oder Beteiligungsformen möglich.  

Der nachwachsende Rohstoff „Holz“

wurde in den letzten Jahren immer etwas belächelt. Man unterscheidet in Nutzholz und Edelholz, in beide Formen kann man investieren, wobei der Edelholzbereich (nicht durch Regenwaldrodungen!) aus unserer Sicht exklusiver und lukrativer ist. Hier bestehen Investitionsmöglichkeiten über Fonds, Beteiligungen und als klassisches Handelsgeschäft.

Gold, Silber

Unserer Meinung nach sollten die Basisrohstoffinvestitionen in Gold und Silber sein. Gold als der oft zitierte „sichere Hafen“ für Währungseinschnitte oder Veränderungen. Silber als das Edelmetall, welches in der Industrie nicht mehr  wegzudenken ist, gefolgt von Platin und Palladium. Alle Metalle kann man gegenüber anderen o.g. Rohstoffen zu Hause oder in gesicherten Lagerstätten mit steuerlichen Vorteilen einkaufen und extern physisch lagern lassen.

Strategische Metalle

Erweiterbar ist das Anlegerportfolio durch strategische Metalle wie z.B. Indium, Hafnium, Gallium, Wismut, Tantal, Tellur. Diese Technologiemetalle sind in unserer „Computerwelt“ schlichtweg notwendig, da ohne diese Metalle kein technisches Gerät gebaut und in Betrieb genommen werden kann. Ein Engagement ist hier auch physisch in externen Zollfreilagern mit steuerlichen Vorteilen möglich.

Rohstoffe gehören unbedingt in ein diversifiziertes Kundenportfolio

Wir empfehlen hier einen Prozentsatz von 25% und mehr.

Erschienen im Sachwert Magazin (Rohstoffdekaden: 1/2012) (eMagazin März 2012)

zur Veröffentlichung frei gegeben für DAS Netzwerk Dübbert und Partner von Thomas Hennings und Julien D. Backhaus