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Was wird aus unserm Papiergeld?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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„Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück. Null.“

Sind die Banken- und Währungskrisen überstanden?

Mitnichten, dieses ist seit ca. 4 - 5 Jahren erst die Spitze des Eisbergs. Die Banken und Immobilienkrisen in den USA waren die Auslöser, die Versicherungskrisen, Kreditkartenkrisen folgen erst noch, von den Pensionsverpflichtungen der Beamten in den kommenden Jahrzehnten bei uns und den enormen Staatsverschuldungen weltweit und innerhalb der EU ganz zu schweigen.

Ist der Euro stabilisiert und damit unsere Währung sicher?

Eine Währung wie der Euro ist nur so lange stabil, wie die Menschen daran glauben. Wird dieser Glaube erschüttert, flüchten sie in andere werthaltige Tauschmittel. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann unser Geldsystem erneuert wird. Ein kollabierendes Finanzsystem ist aber kein Weltuntergang, es mündet immer in einem neuen Finanzsystem.

Wenn dieses System noch länger hält, als die Verschuldungsentwicklung es uns heute glauben lässt, dann gilt es überdurchschnittliche Erträge zu erzielen. Wenn das System doch kollabiert, muss so viel wie irgend möglich der bis dahin gebunkerten Kaufkraft ins neue System transferiert werden. Ich glaube nicht, dass wir noch sehr lange mit diesem Euro unsere Zahlungen vornehmen werden.  

Sicherungsformen für Krisenzeiten

Nach einer strategischen Finanzplanung und Aufklärung über die tatsächlichen Probleme unseres Geld- und Finanzsystems sollte Papiergeld in echte Sachwerte konvertiert werden, z.B. Edel- und Technologiemetalle, Grund und Boden, Immobilien und  Edelhölzer, die alle zudem auch noch attraktive steuerliche Relevanz beinhalten. Die oberste Priorität gilt der Vermögenssicherung. Die Masse der Anleger ist in Papierwerten über Banken und Versicherungen investiert, die keine echten Werte beinhalten, sondern reine Versprechen auf buntem Papier sind.  

Sachwerte können die Kaufkraft erhalten

Jede Anlageform, die eine Wertentwicklung unterhalb der offiziellen ca. zwei Prozent, vielmehr unter der tatsächlichen Inflation von sechs bis acht Prozent erzielt, bewirkt, dass sich das Vermögen oder der Sparvorgang beträchtlich reduziert. Eine diversifizierte Auswahl von wichtigen und nachgefragten Sachwerten erzielt aber eine höhere Wertentwicklung als die tatsächliche Inflation, somit bewahre ich auch meine zukünftige Kaufkraft und kann als Anleger/Investor viel beruhigter schlafen.

Autor: Thomas Hennings. Thomas Hennings ist Makroökonom und Experte für Sachwertlösungen. Erschienen im Sachwert Magazin (Ausgabe April 2012), www.sachwert-magazin.de (Rohstoffdekaden: 1/2012) (Interview: eMagazin März 2012)

Zur Veröffentlichung frei gegeben für DAS Netzwerk Dübbert und Partner von Thomas Hennings und Julien D. Backhaus