Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Was uns die Familienpolitik kostet

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

 

160 Maßnahmen zur Familienförderung

Familie, Ehe, Frauen, Jugend und Senioren, alle diese Personengruppen gehören in das Bundesfamilienministerium. Die zuständige Ministerin ist derzeit Frau Dr. Kristina Schröder. Das Budget beträgt ca. 195 Milliarden Euro (2012) Frau Schröder steht nach der Wahl 2013 nicht mehr als Familienministerin zur Verfügung.

Durch diverse Einflüsse kann sich der Haushalt von Jahr zu Jahr verändern. Angesichts der Finanzkrise, Eurokrise und möglichen Wirtschaftskrisen, inländischen Konjunkturschwankungen, wird der Finanzminister, derzeit Wolfgang Schäuble, mal "großzügiger" oder "geiziger" mit den jeweiligen Haushaltsmittel-Verteilungen umgehen.

160 "Einzelposten Familie

Wer als Bürger steigt da noch durch? Dazu kommen auch noch die Ausgaben des Arbeitsministeriums, mit jetziger Arbeitsministerin Frau Ursula von der Leyen. Weitere Fördertöpfe werden von den Städten, Gemeinden, Kommunen, teils saisonbedingt bereit gestellt. So beispielsweise in den Sommerferien.

Ausgaben für?

  • - Das Bildungspaket für sozial Schwache mit 640 Millionen Euro, gehört allerdings ins Ministerium für Arbeit.
  • - Das Ehegattensplitting kostet so jedes Jahr ca. 20 Milliarden Euro.
  • - Familienversicherung in der GKV für Kinder und nichtverdienende Ehegatten ca. 15. Milliarden Euro die den gesetzlichen  Krankenkassen fehlen. Kosten tatsächlich ca. 11 Milliarden Euro.
  • - Kindergeld schlägt mit ca. 33 Milliarden Euro zu Buche. Das allerdings vom Bundesfinanzministerium verantwortet wird.
  • - das Elterngeld schlägt mit ca. 4,7 Milliarden Euro zu.
  • - Runde 29 Milliarden Euro wendet der Bund, die Länder und Gemeinden für Jugendhilfe auf, Darauf entfallen ca. 18 Milliarden für die Kindertagesbetreuung.
  • - Die Rentenversicherung bekommt jährlich ca. 11,5 Milliarden Euro für die Kindererziehungszeiten.
  • - 2010 entfielen auf fast 14,4 Millionen Verträge ca. 9,2 Millionen Euro an Personen mit Förderung. Aber die Zahl täuscht.  die Förderung ist deswegen schon ungenau, weil Tausende von Riesterförderungen gar nicht erst beantragt werden und somit beim Staat verbleiben.
  • - das neu angedachte Betreuungsgeld, auch Herdprämie genannt, schlägt dann noch mal mit ca. 1,2 bis 2,2 Milliarden zu Buche.

Die Zahlen driften deshalb so weit auseinander

da die ganze Betreuungsgeldaktion noch nicht abgeschlossen ist. Der Widerstand regt sich kräftig. Bis zu den Sommerferien des Parlaments will Frau Schröder den Gesetzentwurf vorlegen. Bis dahin soll Ruhe herrschen, was es aber nicht tut - da half auch Merkels Machtwort nicht wirklich weiter!

Vielleicht wären die 150 Euro pro Monat in der Rentenversicherung für die Mütter oder Väter besser aufgehoben als sie bar auszuzahlen?

Viele Euros und?

Anbetracht diese Eurozahlen könnte man doch meinen, unseren Familien, den Kindern, den Studenten und auch den Hartz 4 Empfängern geht es gut - oder doch nicht - ?