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Die statische Rechnung mit den Arztbesuchen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Deutsche gehen zu viel zum Arzt?

18 mal pro Jahr im Durchschnitt

Die statistische Rechnung von Herrn Gesundheitsminister Bahr hinkt. Viel Patienten werden gezwungen 1 mal pro Quartal zum Arzt zu gehen damit sie ihre Medikamente bekommen. Gleichzeitig müssen sie verschiedene Ärzte konsultieren weil nicht jeder Arzt alles verschreiben darf (Budget). Verschreibungspflichtige Medikamente werden nur in Kleinstmengen verordnet und abgegeben.

Dauermedikamentierer

Pro Quartal zahlen wir 10 Euro Praxisgebühr. Damit ist geklärt warum Medikamente welche über lange Zeiten oder lebenslang eingenommen werden müssen nur noch in 3 Monatspackungen (Quartal) verschrieben werden. Selbst wenn Sie nur ein Rezept wollen, die 10 Euro werden fällig. Plus der Zuzahlungen bei den Medikamenten.

Nicht jeder Arzt verschreibt alles

Da die Ärzte bei den Medikamenten dem Budget gerecht werden müssen, weil sie sonst, bei Überschreitung des Budget zurückzahle müssen, müssen sie den jeweiligen Arzt aufsuchen.

Ein simples Beispiel: die Tabletten für die Schilddrüse bekommen Sie vom Hausarzt oder Internisten. Die Pille oder Hormontabletten oder die Pille vom Frauenarzt. Das sind also im Jahr schon mal 8 Arztbesuche.
1 mal im Jahr zum Zahnarzt, weil sonst das Bonusheft verfällt sind schon 9 Arztbesuche.

Impfungen vor der Urlaubszeit oder weil Auffrischungen nötig sein?

Haben Sie eine Grippe oder andere vorübergehende Unpässlichkeiten die ebenfalls nicht mit einem Arztbesuch abgetan sind, sind Sie locker bei 3 weiteren Arztbesuchen, also bei 12 Arztbesuchen angekommen.

Chronisch kranke

Das bei Chronisch kranken  eine Dauerüberwachung erfolgen muss ist angebracht. Zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, und so weiter. Das bedeutet das Arztbesuche, welche im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung zugerechnet werden statistisch hinken. Ich unterstelle mal das kein Mensch aus Langeweile zum Arzt geht. Zeitungen lesen kann ich zu Hause in angenehmerer Umgebung.

Gewollte und erzwungene Geldbeschaffung

die 10 Euro Praxisgebühr hat also ihr Ziel verfehlt. Trotzdem wird sie nicht abgeschafft. Jetzt raten Sie mal warum? Nun sind aber daran nicht die Ärzte schuld, sondern das ist eine Verordnung des Gesetzgebers.

Teures Gesundheitssystem, sprudelnde Einnahmen, verkehrte Verteilung?

Statistiken die nicht wirklich aussagefähig sind. Dramatisch ist die Zahl der Patienten die sich die 10 Euro Praxisgebühr nicht leisten können. Darüber gibt es keine Statistik, jedenfalls keine aussagekräftigen. Damit werden Krankheiten verschleppt und zum Schluss chronisch. Im Klartext die ganze Gesundheitsreform, mal abgesehen von permanent gestrichenen Leistungen der GKV, plus Beitragserhöhungen ist ineffizient.

Gesundheitsreformen?

Bislang hat es keine Gesundheitsminister geschafft wirkliche Reformen umzusetzen. Woran das wohl liegen mag?
Mit andern Worten; wir leisten uns das teuerste Gesundheitssystem der Welt, das gleichzeitig aber auch das unrentabelste ist und auf den Rücken der Patienten ausgetragen wird. Siehe auch: "es wird zu viel operiert"

Der ewige Schlagabtausch PKV gegen GKV

Beide Systeme müssen ihre Hausaufgaben machen und Umdenken. Klar das älter werdende Menschen auch für ärztliche Behandlungen anfälliger sind als junge Menschen. Aber das ist eine Momentaufnahme den die Jungen von heute sind die Alten von morgen. Das heißt das das Problem mit dieser Aussage „die Alten“ keine Lösung bringt.

Oder bleibt zum Schluss medizinische notwendige Versorgung das Privileg der Privat versicherten? Vorausgesetzt die Leistungen in den Tarifen sind bei Vertragsabschluss nicht dem Billigkauf zum Opfer gefallen.

Wenn sie mehr über die Leistungen der PKV erfahren wollen, so sind die Experten der privaten Krankenversicherung und der biometrischen Risiken die richtigen Ansprechpartner. Nur weil PKV drauf steht ist das noch lange kein Garant dafür das PKV auch drin ist.