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Gesundheitsreform 2000, die Auswirkungen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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1 Arzt berichtet aus seinem Berufsalltag

Die "Zeit Online" veröffentlicht diesen Artikel. Die Tatsachen und die medizinischen Aussichten für die Bevölkerung sind hier zu einem Horror-Szenario geworden. Erst kürzlich wurde berichtet das eine 27 Jährige Ärztin nach einem 24 Stundendienst mit einer vorangegangenen 62 Stundenwoche zwei Blutkonserven verwechselte die zum Tod eines Patient führten. Der Grund: Personalmangel und Überarbeitung.  

War das der Ausgangspunkt der Gesundheitsreform?

Hier lesen sie den komplette Artikel der "Zeit Online". 6 Seiten

  1. Das Ende der Schweigepflicht
  2. Alle wollen junge Patienten
  3. Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert
  4. Wirtschaftliches Interesse vs. Patientenwohl
  5. Mit dem Medical Controlling legt man sich besser nicht an
  6. Zeit und Fürsorge kann man nicht abrechnen

Die Gesundheitsreform 2000 wirft die Frage auf:

"Was braucht es, um die Bevölkerung einer Region gut zu versorgen, sondern: Was ist gut für unsere Bilanz?" anders ausgedrückt, was in der medizinischen Versorgung eingespart wird, dass wird in die Pflegeversicherung abgeschoben. So wird in allen Sozialsystemen das jetzt Akute in die Zukunft oder in die andern Sozialversicherungen um "verteilt".  Der Patient ist und bleibt der Leidtragende. Siehe auch: Schlaganfall und dann?

Wahl populistische Kämpfe?

Die gesetzlichen Krankenkassen verzeichnen hohe Einnahmen. Gesundheitsminister Bahr fordert den Versicherten einen Teil davon zurück zu geben, notfalls per Gesetz. Was für ein Irrsinn, wenn man der Misere im Gesundheitswesen ins Auge sieht. Dieser oben veröffentlichte Artikel zeigt nicht nur die Kämpfe zwischen den Krankenkassen, der Beförderung der Ärzte sondern macht auf dramatische Weise klar das der Mensch, Patient, lediglich ein Kostenfaktor ist den es einzusparen gilt.  

Senkungen der Sozialversicherungsbeiträge?

Von dem Ansinnen der "schwäbischen Hausfrau" die Frau Bundeskanzlerin Merkel so hoch hielt ist in diesem Zusammenhang wenig bis nichts realisiert worden. Sozialversicherungsbeiträge hoch, runter, Zusatzbeiträge abschaffen. PKV abschaffen, über allem steht Kostensenkung. "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not". Auch wenn der Omaspruch vielleicht nicht mehr in die Zeit passt, seine Gültigkeit hat er deswegen nicht verloren. 

Lesen Sie den Artikel aufmerksam und Sie werden nur mit der Hoffnung weiter leben können (müssen) das Sie gesund sterben dürfen. Sozial und Menschenwürdig sieht anders aus.