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46 Billionen Euro in Schattenbanken

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Fiktion oder Wirklichkeit

Schattenbanken und runde 46 Billionen Euro

Wie das Handelsblatt heute, 04.06.2012, berichtet "lagern" in den Schattenbanken runde 46 Billionen Euro. Das ist 90ig mal so viel wie die Steuereinnahmen von 2010. Unter diesem Link können sie den Bericht des Bundesfinanzministeriums einsehen. Dazu sagt die Chefin der Finanzaufsichtsbehörde (BaFin) Elke König "mit der Regulierung dieser Schattenbanken können wir uns keine Zeit mehr lassen".

Alles was versteckt werden muss

Banken haben einen Trick gefunden, der den Finanz-Jongleuren ermöglicht der Aufsicht und der Kontrolle von BaFin zu entfliehen, indem sie die sogenannten Schattenbanken "erfanden". Seid dem Lehman Zusammenbruch wird über die Regulierung der Finanzmärkte und der Finanzprodukte geredet. 

Wirkliche Erfolge sind bis heute nicht zu verzeichnen

 

England und Amerika fürchten um ihre Finanzplätze. Auf der anderen Seite erklärt der Kollege von Frau Elke König (BaFin): Adair Turner "wir müssen dieses Mal radikal genug sein". Das wird wiederum den Premierminister David Cameron wenig begeistern. Zumal England gar nicht im Euro ist und in diesem Zusammenhang mit Recht um "seinen" Finanzplatz London fürchtet.

BaFin ein zahlloser Tiger?

Bedenkt man das seit 4 Jahren mit allen Parteien in Deutschland und mit den EU-Staaten gestritten und diskutiert wird, ist nichts brauchbares bis jetzt dabei raus gekommen. Schuldzuweisungen werden verteilt und BaFin steht machtlos der großen Politik gegenüber. Ein Finanzgipfel, EURO-Krisengipfel jagt den Nächsten ohne Ergebnisse. BaFin ist nicht mehr und nicht weniger auf die Politik angewiesen.

Ohne handfeste Gesetzesbeschlüsse wird die Finanzaufsichtsbehörde ein zahnloser Tiger bleiben.

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