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Pflegeversicherung von Kabinett beschlossen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Ab 2013 hilft der Staat mit 5 Euro pro Monat

Es wird gehandelt, wird dem Problem mit der Lösung der Kapital gedeckten Pflegeversicherung und damit so der Pflegesituation gerecht. Über die Riesterprodukte als solches scheiden sich die Geister. Schließt es wirklich die Rentenlücke, die mit seinem Erscheinen am Markt einher ging? Schließt nun die Pflege-Rente die Lücke der Pflegeversicherung?

Nein! Das lässt sich nachrechnen. Erste Auszahlungen der Riester-Verträge aus den Anfangsjahren lagen spürbar unter der Prognose, die bei Verkauf ein Rolle spielten. Die Presse hat darüber berichtet. Wer aber gewinnt? Es sind die Vertriebe und die Anbieter selbst. Erinnern wir uns an C. Maschmeyer Talkshow-Aussage, das Riester wie eine sprudelnde Ölquelle zu werten sei.

Politik handelt

Eine Pflegetagesgeldversicherung soll kommen. Kapital gedeckt soll das Produkt nun doch sein. Eine Absage an die Solidargemeinschaft, die so nicht mehr funktioniert? Wie passt das zur Bürgerversicherung, solidarisch aufgestellt? Gar nicht, zu mindestens sehr halbherzig. Die deutsche Politik ist eine Politik der Widersprüche, nicht der nachhaltigen Lösungsfindungen. Fragen und Antworten, hier zu gibt es hier weitere ausführliche Informationen

60 Euro im Jahr

Jährlich sollen 60,- € Zuschuss in diesem Produkt staatlich dazu gegeben werden. Ich selber, seit Jahren privat pflege versichert, zahle bereits mit 48 Jahren um die 40,- €. Wie also soll das gehen? Auch in der Pflegezusatzversicherung zählt, wie bei der Privaten Krankenversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung nur der Inhalt, nicht in erster Linie der Beitrag.

Keine Gesundheitsfragen

Dafür eine Karenzzeit? Ob die Prämien schon deshalb wirklich gehalten werden können ist fraglich. Hohe Anpassungen, gleich zu Beginn sind nicht auszuschließen. Damit würde der Zuschuss sofort ad absurdum geführt werden. Ich denke, hier wird mal wieder dem Lobbyismus der Strukis und der restlichen Versicherungswirtschaft entsprochen.

Und die Niedriglöhner?

Geringverdiener werden sich bei dem Zuschuss, der doch eigentlich keiner ist, eine solche zwingend notwendige Absicherung nicht leisten können. Gerade in dieser Einkommensklasse aber werden häufiger Erkrankungen statistisch auffällig. Das Produkt ist Makulatur, der Ansatz war definitiv richtig und zwingend notwendig – es fehlte mal wieder Entschlossenheit und Kompetenz. Diese sind Eigenschaften, die Sie, der Leser dieses Artikel definieren sollten. Egal ob Riester oder Pflege, Sie tragen Ihr Risiko.

Abwarten oder Handeln!

Sorgen Sie vor, die 5 Euro vom Staat pro Monat sollten nicht die ausschlaggebende Absicherung eines Risikos sein das Sie nicht beeinflußen können. Eine Pflegetagegeld-Versicherung ist weit günstiger, als ungesichert pflegebedürftig zu werden.