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Vorsicht bei UNISEX-Tarife

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Keine Diskriminierungen durch Versicherungen und den Tarifen

Männlein und Weiblein müssen zukünftig in der Tarifgestaltung und der Preisgestaltung gleich behandelt werden. Das geht aus Grundrechte-Charta der Europäischen Union hervor. So entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg im März 2011 (Rechtssache C-236/09).

Ab 21. Dezember 2012 geht's los

Schon heute sind rund 70 der sogenannte Unisextarife am Markt zu finden. Überwiegend in der privaten Rentenversicherung, der Berufsunfähigkeitsversicherung und bei den Pflegeversicherungen. Angeblich soll der Verbraucher von diesen Geschlechts neutralen Versicherungstarife profitieren. Keine Frage, die biometrischen Risiken werden in naher Zukunft eine immer größere Rolle in der Absicherung spielen.

Sozialversicherungen und die biometrischen Risiken

Immer höhere Beiträge, immer weniger Leistungen bis hin zu der gänzlichen Verabschiedung der Leistungen aus den gesetzlichen Versicherungen. Bestes Beispiel dazu ist die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung hin zur Erwerbsminderungsrente ab den Jahrgängen 1961. Dazu kommt die Altersvorsorge, sprich Rente mit der Kapitaldeckung durch die umstrittene Riester-Rente.

Brandneu die "Bahr-Pflege mit ebenfalls einer Kapitaldeckung. Die gesetzliche Krankenversicherung, trotz Milliardenüberschüssen, erhöht die Eigenbeteiligungen, 2012 mit der Anhebung im Zahnersatz, z.B. und grenzen Leistungen in "Kann-Leistungen" aus. Mit anderen Worten, Sie wissen nicht wirklich was Sie an Leistungen für Ihr Geld, dem gezahlten Krankenkassenbeitrag bekommen.

Kapitaldeckung der biometrischen Risiken

Schon lange kann sich der gesetzlich Versicherte, egal in welchem Bereich, von der Vollkasko-Mentalität verabschieden. Auch in Zukunft wird es in den sozialen Sicherungssystemen auf eine Grundversorgung raus laufen. Wer Mehr haben will, also eine bessere Versorgung mit besseren Leistungen kommt um die private Zusatzversorgung nicht umhin. Und genau hier liegt wiedermal "der Hase im Pfeffer".

Anbieter der privaten Versicherungen

Das "Zauberwort" Unisextarife signalisiert fälschlicher weise: dass bestimmte Tarife für Männer billiger werden müssten und Frauen, ebenfalls in bestimmt Tarifen teuer. Oder auch umgekehrt, je nach Versicherungssparten. Das wiederum kann, muss aber nicht stimmen. Wer nur auf den Preis schaut hat schon so gut wie verloren. Sind schon Versicherungsbedingungen bis jetzt "unlesbar" für den Laien, jetzt wird es auch nicht besser.

Keine Versicherung hat was zu verschenken

Das Preisgefüge wird sich angleichen. Minimale Preissenkungen werden auch zu verzeichnen sein. Im Großen und Ganzen werden die Preise aber nicht fallen. Deswegen sind (wiedermal) das Kleingedruckte und die Leistungsinhalte wichtiger als der Beitrag. Der Verbraucher muss sich endgültig von "Geiz ist geil" verabschieden. Jedenfalls was seine Absicherungen der elementaren Existenzsicherungen ausmacht.