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Riester und tschüss, wenn es nach der SPD geht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Favorisiert werden soll die bAV als ein MUSS

Geht es nach Sigmar Gabriel und der SPD,  so der Kölner Stadtanzeiger heute, dann sollen die Riester-Rentenverträge eingestampft werden. Begründung: diese Anlage kosten dem Steuerzahler jedes Jahr rund 11 Milliarden Euro. Ausgereift ist der Gedanke wohl noch nicht.

Nach 35 Jahre riestern 100 Euro über Sozialhilfe

Wer 35 (40) Jahre durchhält und fleißig "Riestert", der bekommt zum Schluss eben mal 100 Euro über Sozialhilfeniveau. Also statt ca. 750 Euro, satte ca. 850 Euro, aus heutiger Sicht wohlgemerkt. Von Kaufkraftschwund und Inflation mal gar nicht zu reden. Was sind diese 850 Euro in 25 bis 35 Jahren noch wert?  Diese Mindestrente wird mit 11 Milliarden Steuergelder p.a. subventioniert. 

Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge

Allerdings würde ich jetzt gerne Hellseher sein. Wissen wir heute schon nicht wie sich das ganze Finanzgefüge morgen entwickelt, wie dann in 25 bis 35 Jahren. Wie lange hält der Euro noch durch? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das der Verbraucher permanent gutes Geld schlechtem Geld hinterher werfen soll.

Debatte Angestellt, Selbständig

Nun ist die bAV an sozialversicherungspflichtiges Einkommen gebunden. So läuft das Berufsleben aber nicht durchgängig ab. Erwerbsbiographien ändern sich im Status und dann?

Schon mal über EINE (private) Altersvorsorgeform nachgedacht die allen Berufstätigen in der Portabilität, ohne Nachteile der Verbraucher,  gerecht wird? Oder reicht das Hirn „unserer“ Volksvertreter wirklich nur von 12 Uhr bis Mittag?

Von der Leyen quatscht von Pflicht für Selbständige

Gabriel quatscht von den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer. Schäuble von den Steuerzuschüssen und Gesundheitsminister Bahr von der „Bahr-Pflege“. Riester vor der Abschaffung und der gleiche Quatsch kommt mit der Bahr-Pflege im neuen Mäntelchen wieder.
Auf gut bayerisch könnte man nur rufen „Herr lass Hirn vom Himmel fallen“.

Fakt ist: es bleibt Stückwerk in allen Absicherungssystemen und Vorsorgesystemen

Riester und bAV sind für Selbständige nicht möglich, Rürup nicht für Angestellte. Die angedachte „von der Leyen Zwangsrente" für Selbständige ist mit gar nichts kompatibel. Wehe dem der mal seinen Berufsstatus wechselt.

Vielleicht sollten wir der Papstwahl mal eine nähere Betrachtung schenken. ALLE Politiker so lange einsperren bis auch noch das letzte Gericht und das Grundgesetz  zu den „neuen Gesetzen“ nicken.

2013 Schicksalsjahr eines Deutschen, der Deutschen?

Aber mal ehrlich, egal wer da zum Schluss Kanzler, Kanzlerin, Minister oder Ministerin ist, die heutigen Probleme werden sich bis September 2013 nicht in Luft aufgelöst haben. 

Die Krankenversicherung, egal ob PKV oder GKV, die Altersvorsorge und die Pflege werden sich auch nicht verflüchtigen. Der große Wurf zur Sanierung der sozialen Sicherungssysteme, mit Nachhaltigkeit wird erneut mit neuen oder alten Politikern erneut über strapaziert. Man könnte auch sagen; hier wird Feuer mit Benzin gelöscht. 

Die Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise?

Auch dieses Dilemma wird sich bis September 2013 nicht in Wohlgefallen aufgelöst haben. Mit andern Worten: es bleibt alles wie gehabt. "Zum Wohle des Deutsche Volkes". Falls Sie die Definition vom Amtseid "unserer" Politiker interessiert, hier geht's zum Download