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Eurorettung, Hilfspakete, ESM, Fiskalpakt, etc. wo bleibt der Verbraucher?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor: unser Netzwerk-Partner Thomas Hennings

Die Spezialist bleiben erfolgreich, der Bauchladenverkäufer nicht

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM), Fiskalpakete, Rettungsschirme, Finanzhilfsprogramme und viele emotionale Schlagwörter könnten wir hinzufügen! Alle haben eine positive Außenwirkung: Hilfe und Rettung! Stabilität vor dem Bösen, nämlich dem Auseinanderbrechen einer Währung, eines Finanzsystems und der Bankenwelt. - fraglich - das sind die Ergebnisse des EU-Krisengipfels vom 28 / 29 / 30.Juni 2012

Wer kann zu Rettung und Stabilität schon „nein“ sagen?

Die Marketingbeauftragten der Politiker haben ein Fundus von Begrifflichkeiten „erfunden“, um den Völkern ein Gefühl von staatlicher und gemeinschaftlicher Sicherheit und „hier werden Sie geholfen Parolen“ zu vermitteln.

Wir haben aus einer internen Quelle erfahren, dass ganz aktuell den Herrschaften im Bundestag nahegelegt wurde, Ihre gesamten Gelder in Sicherheit zu bringen. Ist diese Quelle glaubhaft? Wird so etwas tatsächlich auch unter Politikern kommuniziert? Ja. 2 Billionen Staatsschulden und täglich werden es mehr!!

- Thematisieren wir einmal bitte, was es denn heißt, die „Gelder in Sicherheit“ bringen?

- Bargeld unter das Kopfkissen legen und warten?

  • In festverzinsliche „Wert“- Papiere investieren?
  • Spar- und Festgeldkonten neu abschließen?
  • Renten- und Lebensversicherungen aufrecht erhalten und brav weiter bedienen?
  • Oder meine Gelder wahllos „verkonsumieren“?
  • Wie definieren WIR Sicherheit?

Für einen bundesweit noch kleinen aber stetig größer werdenden Anteil an Maklerkollegen liegt der größte Sicherheitsaspekt von Geld- und Kapitalanlagen in der Konvertierung von Giral- bzw. Buchgeld in echte Werte. Echte Werte deshalb, da ich, egal zu welchem Zeitpunkt, immer einen Tauschwert, also einen Gegenwert erhalte. Alleine diese schmale Aussage lässt den meisten Finanzdienstleister die Schweißperlen auf die Stirn treiben und nehmen sich lieber der „guten alten“ LV/  RV-Police, der Riester oder dem „Rürupklumpatsch an und leihen sich 60 Monate Ihre Einnahme vom Versicherer o.ä., abenteuerlich!

Weitere Sicherheitspunkte:

  • Bin ich Eigentümer und Besitzer meiner Werte?
  • Oder bin ich Eigentümer und Besitzer eines Stück Papiers auf dem Versprechungen der Großfinanz abgedruckt sind?
  • Wie hoch ist das Ausfallrisiko meiner Anlage, sprich bei Insolvenz des Emittenten?
  • Wie hoch ist meine Anlage fremd finanziert, z. B. Bankkredite bzw. wie hoch ist die Eigenkapitalquote meines Emittenten?
  • Welche Personen sind die „Entscheider“ bei meinem Emittenten?
  • Welche Reputationen herrschen hier vor?
  • Kann ich die Werte sehen, begutachten, selbst überprüfen, Standorte?
  • Sind es mobile und immobile Werte?
  • Eintauschmöglichkeiten?

Der Maklermarkt: gestern, heute und morgen

Am Maklermarkt wird allzu oft die berühmte „eierlegende und fliegende Wollmilchsau“ an Produkten für die Mandanten gesucht, eine Menge Zeit und Geld für den Besuch von Seminaren investiert und weit über 50% aller Beteiligungen funktionieren nicht prospektgemäß oder werden sogar komplett abgewickelt. Weitere Anlageformen und das ist vielen Kollegen bundesweit noch nicht bewusst, werden in extreme Schieflagen geraten.

Bereits heute hat mindestens jeder vierter Kollege leider Erfahrungen mit Verbraucheranwälten und / oder mit dem Gericht machen müssen. Die Zukunft im Maklerbereich wird sich kraft Gesetzes ändern. Durch die alte Hasenregelung und durch die zu erbringenden Sachkundennachweise und den dazu gehörigen Auflagen, wird der Maklermarkt radikal gesäubert und das ist auch gut so, so die landläufige Meinung vieler Kollegen. Wenn Sie hierzu mehr Informationen benötigen (§ 34 f GewO – was kommt auf den Vertrieb zu?). klicken Sie bitte hier:
 
Der Einzelmakler hat zukünftig alleine keine Chance mehr. Er muss sich entweder untergliedern oder mühsam ein eigenes Netzwerk aufbauen, bestehend aus diversen Experten und Ansprechpartnern. Denn der Allrounder, der alles kann, der stirbt aus und wird alleine durch handlungsrelevante Auflagen, durch Verwaltungsakte wie die Dokumentierung, Protokollierung und Vor- und Nachbereitung von Terminen nicht mehr in den wohlverdienten Schlaf kommen und zum Geld verdienen erst recht nicht mehr!