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Frauen denken zu wenig an die Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Partnerschaft, Ehe, Scheidung, Altersversorgung

In jungen Jahren an die Rente denken? Um ehrlich zu sein, auch ich habe als ich 20 oder 25 Jahre alt war nicht an die Zeit als Rentner nachgedacht. In meiner Generation war der Blümsche Spruch „die Rente ist sicher“ noch ein Statement.

Jahre später und viele Rentenreformen weiter

Mit den zunehmenden Jahren meiner Berufstätigkeit ist mir dann aufgefallen; „die Rente ist sicher“ mag zwar immer noch gelten – nur über die Rentenhöhe die mich mal erwartet hatte Blüm damals nichts gesagt. Heute im Jahr 2012 weis ich das die Generation „meiner“ Kinder nicht mehr mit einer auskömmlichen Altersrente vom Staat rechnen kann.

Frauen auch heute noch im Nachteil bei der Rente

„Frauenquote“ Erziehungsgeld, Herdprämie, Studium, Praktikum, Teilzeitjob, Selbständigkeit, Angestelltendasein oder für die Kindererziehung den Beruf vorübergehend aufgeben, dass alles sind Stolpersteine im Rentenverlauf der gesetzlichen Rentenversicherung.

Mit anderen Worten, heute nach runden 45 Berufsjahren ist mir klar, dass die zukünftige Frauengeneration sich um ihre Altersvorsorge selber kümmern muss.

Ehe als „Lebensversicherung“

Nicht nur die gute alte klassische Ehe ist auf dem absteigenden Ast, immer mehr Ehen werden geschieden. Da nutzt der sogenannte Versorgungsausgleich wenig. Die Rentenansprüche beider Ehegatten werden zusammengerechnet und geteilt. Danach gibt es meistens 2 „Opfer“ mit niedrigen Rentenansprüchen.

Das wiederum betrifft auch die Riester-Rente, die betrieblichen Altersversorgungen und das angesparte Vermögen beider Ehepartner.

Frauen sollte die Finanzen der Altersvorsorge nicht nur den Männern überlassen

Nach der Absicherung der biometrischen Risiken wie Krankenversicherung, Krankengeldabsicherung, Berufsunfähigkeitsabsicherung und die Absicherung der Pflegebedürftigkeit und eventuell einer Unfallversicherung muss die Altersvorsorge in den Fokus der Vorsorgen rücken.

Immer in Geldwerte?

Der Euro-Schock mit all seinen Schreckensszenarien lässt immer mehr die Frage aufkommen ist unser Geld noch sicher. Die Bankenkrisen und immer neue, größere Rentungschirme? Sicherlich kann man darüber geteilter Meinung sein. Eine breite Streuung in Geld und Sachwerte wäre angebracht.

Hier bedarf es einer Expertenberatung

Windigen Sprüchen von Schreihälsen und Verkäufern sollte doch mit dem gesunden Menschenverstand und diesen 10 Fragen zum Verbraucherschutz begegnet werden. Verzockte Milliarden von Altersvorsorgen kann eine Warnung sein um auf markige Sprüche rein zu fallen. Immer häufiger landen derartige Verträge vor den Gerichten. Da Frauen bekanntlich vorsichtiger sind als Männer wenn es um das Risiko geht, sind aber auch Frauen nicht vor diesen Abzockern gefeit.

Leider haben die Banken wie auch die Versicherungsbranche massiv gelitten

Ob die VWL in den Bausparverträge, Riesterrente, Aktien oder Fonds, Beteiligungen und so weiter, wem kann man noch trauen? Das Sachwalterurteil und die Experten der Fachbereiche geben schnell Antwort auf diese Frage.

Denken Sie über Ihre Altersvorsorge nach und wägen Sie ab wem Sie Ihr Geld anvertrauen. Vertrauen wurde nicht selten missbraucht weil man dem Bekannten, Arbeitskollegen oder Berater „Vertraut“ hat.

Ein Kauf hat wenig mit Vertrauen zu tun sondern mit Inhalten, Risiko, Kosten und Leistungen. Das gilt bei Versicherungen genauso wie bei Kapitalanlagen. Dabei spielt es keine Rolle ob Sachwerte oder Geldwerte Anlagen. Das „Kleingedruckte“ ist das Maß aller Dinge.