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Finanzkrise erreicht die betriebliche Altersvorsorgen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Zirka 17 Millionen Betriebsrenten

Das Zinstief bringt viele Versorgungswerke in Bedrängnis. Diese Gelder der Arbeitnehmer werden meistens in Staatsanleihen mit langen Laufzeiten angelegt. In den Altverträgen dieser betrieblichen Altersvorsorgen (bAV) sind hohe Garantiezinsen ausgewiesen. Hält das Zinstief an, so werden sich die zukünftigen Rentner auf weniger Geld aus Ihren Betrieblichen Altersvorsorgen einstellen müssen.  

Alle Durchführungswege sind davon betroffen

Gehaltsumwandlungen (Direktversicherungen) welche die meisten Arbeitnehmer aus seinem Bruttogehalt an sparen. Auch wenn die Direktversicherung die meist gehandhabe bAV ist, so sind doch alle Durchführungswege davon betroffen.

In diesen Altverträgen sind noch Garantiezinsen von 4 bis 5 Prozent enthalten. Hält das Zinstief die nächsten 5 Jahre an, so werden die Wertentwicklungen um ca. 1 Drittel zurückgehen. So könnte bei einer 10 Jahresbetrachtung aus 1.000 Euro bAV 650 Euro werden. Fakt ist, dass die Garantiezinsen durch die Niedrigzinsen nicht mehr erwirtschaftet werden können.  

Unternehmen und die Garantiezinszusagen

Beim Abschluss von einer betrieblichen Altersvorsorge haben viele Unternehmen ihren Arbeitnehmern diese (hohen) Zinszusagen gegeben. Nun stellt sich die Frage wie die Arbeitgeber diese Verpflichtungen aus den Zinsversprechen der bAV einhalten werden.  

Lebensversicherungen und Rentenversicherungen

Es trifft aber nicht nur die bAV. Auch die Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Riester-Sparer und auch die Rürup-Renten sitzen in der Falle. Nicht selten laufen diese Verträge zur Altersvorsorge 20 bis 30 Jahre. Auch wenn in dieser langen Laufzeit fasst die Hälfte einer Kündigung oder Beitragsfreistellung zum Opfer fallen, für die laufenden Verträge wird es ein Problem werden die Garantiezinsen zu erwirtschaften.  

Geldwerte oder Sachwerte?

Wer heute über seine Altersversorgung nachdenkt wird sich unweigerlich die Frage stellen müssen was wird aus dem Euro und dem Finanzsystem insgesamt. Selbst wenn man eine Inflationsrate von derzeit 1,7 Prozent hinzuzieht und eine Garantieverzinsung von aktuell 1,75 Prozent (seit 2012) wird schnell klar das das kein gutes Verhältnis sein kann. 

Sachwerte können in vielfältiger Weise erworben werden. Ob über Immobilien, Gold, Silber oder anderen Anlagen, geht das auch mit "kleinem Geld". Wichtig ist und bleibt die ganzheitliche Beratung derartiger Anlagen. Auch hier tummeln sich schwarze Schafe.

Die Reihenfolge der Absicherungen

Im Fördergrund sollte die Absicherung der täglichen Risiken stehen. Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit kann, unabhängig vom Alter, jeden treffen. Auch die Absicherung der Sachwerte wie die Eigentumswohnung oder das Haus muss berücksichtigt werden. Das eine Privathaftpflicht dazu gehört muss nicht erneut erklärt werden. Der Vermögensaufbau muss durch die Absicherungen der Unwägbarkeiten des Lebens gesichert sein.

Die Experten der Fachbereich beraten und schaffen die Transparenz für Ihre Zukunftsplanung