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Griechenland ist schon lange bankrott

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor: Herrn Dr. Michael Grandt. Zur Veröffentlichung freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner.

So tricksen die Griechen Sie als Steuerzahler aus!

Aber das wollen die Herrschaften der EU nicht wahrhaben oder nicht wahrnehmen. Stattdessen werden immer neue Milliardenbeträge in das griechische Fass ohne Boden gepumpt.

Warum ...

Aber warum sollen deutsche Rentner für die Altschulden der Griechen büßen? Warum sollen deutsche Arbeitnehmer für die Verschwendungssucht griechischer Politiker haften? Warum sollen die deutschen Sparer ihre Vermögen für griechische Korruptionsmechanismen riskieren?

Ganz langsam muckt auch der deutsche Steuerzahler – immerhin der Hauptlasttragende – auf. Der Bundesregierung fällt es immer schwerer, seinem Wahlvolk die Notwendigkeit immer höherer Finanzspritzen ins ferne Athen noch zu erklären.

Offiziell hören Sie zwar Verlautbarungen, dass es keine neuen Finanzhilfen mehr für die Griechen geben wird. Das war allerdings nach dem ersten Hilfspaket genau so und nach dem zweiten ebenfalls.
Wie der »Griechentrick« funktioniert

Der neue »Griechentrick« ist noch subtiler. Denn er wird für den deutschen Steuerzahler nicht gleich als solcher erkennbar. Der Winkelzug ist so raffiniert, dass man sich nicht mehr wundern muss, warum das Land sich in den letzten Jahrzehnten selbst immer mehr in den Schuldensumpf manövriert hat.

Ich möchte Ihnen diese List Schritt für Schritt erklären:

  •     Die Regierung in Athen steht trotz Hilfspakete immer noch unmittelbar vor dem Staatsbankrott und braucht schnellstens vier Milliarden Euro.
  •     Doch die EU verzögert die Auszahlung der nächsten Tranche, bis der neue Troika-Bericht vorliegt.
  •     So gibt Griechenland Schuldenpapiere mit einer Laufzeit von nur wenigen Monaten heraus.
  •     Die Papiere will aber niemand haben, da das Land kurz vor der Pleite steht.
  •     Griechische Banken kaufen deshalb die Staatsanleihen ihrer eigenen Regierung ab.
  •     Die Banken haben dafür aber kein Geld, da sie sich auf den Märkten nicht mehr selbst finanzieren können, also quasi ebenfalls insolvent sind.
  •     Deshalb leihen sich die Institute das Geld dafür als »Nothilfe« bei der griechischen Notenbank. Als Sicherheit hinterlegen  sie die kurz zuvor gezeichneten Anleihen, die praktisch wertlos sind.
  •     Die griechische Notenbank erhält wiederum Nothilfekredite von der EZB.
  •     Für die EZB haften die nationalen Notenbanken.
  •     Für die nationalen Notenbanken haften die nationalen Regierungen.
  •     Für die nationalen Regierungen haften die Bürger.
  •     So wird das Hauptrisiko auf den deutschen Steuerzahler übertragen - und zwar ohne lästige Bundestagszustimmung.

Ich halte das für einen vorsätzlichen Betrug an Ihnen!

Aber wissen Sie was? Die EU-Kommission und Bundesregierung versuchen das noch klein zu reden. Die EZB selbst will über die Trickserei offiziell keine Stellungnahme abgeben. - Sie werden weiterhin für dumm verkauft!

Diese betrügerische »Zwischenfinanzierung« zeigt folgendes:

Die Probleme des griechischen Staates und der griechischen Banken werden auf die EZB abgeladen. Rettungsschirme werden so umgangen. 

  •     Die EZB verliert mehr und mehr ihre Unabhängigkeit.
  •     Die EZB verstößt weiterhin gegen ihre eigenen Statuten. Diese verbieten nämlich eine Finanzierung von Staaten.
  •     Die EZB beteiligt sich an der Konkursverschleppung Griechenlands.
  •     Die Notenpresse soll mehr Geld drucken – die Inflationsgefahr wächst.
  •     Das Volk soll weiterhin für dumm verkauft werden.

Ärgern Sie sich noch nicht genug? Dann habe ich noch eine »Anekdote« für Sie: Theodoros Pantalakis, bis Juli 2012 Chef der staatlich kontrollierten griechischen Landwirtschaftsbank ATE, hat kürzlich acht Millionen Euro nach London geschafft. Es ist zwar ordnungsgemäß versteuert, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt.

Ausgerechnet kurz vor dem Crash in Griechenland schafft ein ehemals hoch bezahlter Chef einer Staatsbank einen großen Teil seines Vermögens außer Landes - Jámas!

Herzlichst, Ihr Michael Grandt