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Wahlkampf ala von der Leyen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Altersarmut und der Griff in die Rentenkassen

Nach dem sich schon Riester, Rürup, seit neuestem Daniel Bahr mit der Bahr-Pflege ihre Denkmäler gesetzt haben, ist nun auch Frau Ursula von der Leyen dabei sich das Ihre gießen zu lassen.

Zitat: „Ursula von der Leyen (53, CDU) Wir dürfen nicht Millionen Rentner zum Sozialamt schicken“.

Zukunft Altersarmut und es wird noch schlimmer

Was mich persönlich am meisten auf die berühmte Palme bringt ist unser 3 Klassen Rentensystem. Hier wiederum am meisten die Politiker-Versorgung als Selbstbedienungsladen mit Pensionsansprüchen die kein normaler Arbeitnehmer je erreicht. Dafür müssen die Politiker aber auch keine eigenen Beiträge zahlen.

Siehe auch: die systematische Plünderung der Rentenkassen

850 Euro nach 35, 40, 45 Arbeitsjahren

Aber nur, wer auch noch privat vorgesorgt hat. Die Versicherungslobbyisten lassen grüßen. Das der Staat seiner sozialen Verantwortung über die Sozialversicherungen immer weiter den freien Kapitalmärkten überlässt kann nur verwundern. Schon für 5 Euro im Monat riestern? Ich habe keine Ahnung auf welchem Stern Frau von der Leyen wirklich lebt. Fakt ist aber das die Kaufkraft eines heute 25 Jährigen, einer 25 Jährigen in 42 Jahren, nämlich mit dann 67 (70, 75?) jährig und Rentenbeginn, auch nicht ausreicht um ein menschenwürdiges Rentner-Leben zu bestreiten.

Kurzfristige Wahlpropaganda

Bereits 2030 werden, aus heutiger Sicht, rund 1,5 Millionen Menschen keine Rente annähernd von Hartz 4 Niveau erreichen. Genau diese Gruppe Menschen überlässt nun Frau von der Leyen den freien Kapitalmärkten der Riester-Renten. Wer auf die Rentenreformen wartet in denen ALLE Erwerbstätigen, auch die Politiker, in die gesetzlichen Rentenkassen einzahlen wartet wahrscheinlich bis zum jüngsten Gericht. Die Schweiz und andere Länder machen es vor. Frau von der Leyen erfindet das Rad neu und meint das für 5 Euro im Monat eine Riester-Rente für die nächste Generation eine auskömmliche Rente erbringen kann.

Eurokrise, Inflation, Senkung der Rentenbeiträge

Ob es den Euro für die nächste Rentnergeneration noch gibt? Ich zweifle schon das es diese Generation noch schaffen wird. Und was nicht vergessen werden darf, selbst bei den privaten Altersvorsorgen langt der Fiskus samt den Sozialversicherung dann erneut zu. Selbst wenn die kleinen Renten davon verschont bleiben, so kann genau diese Bevölkerungsgruppe oftmals aus eigenen finanziellen Mittel keine Vorsorge betreiben.

Jedes Ministerium „denkt“ für sich

So fordert Bahr mit der Pflege 120 Euro im Jahr um 60 Euro staatlichen Zuschuss zu bekommen in die private Pflegezusatzversicherung.  Also 10 Euro im Monat. Von der Leyen 5 Euro im Monat für die  Riester. Die Krankenkassen 10 Euro pro Quartal für den Praxiseintritt plus diverse Zuzahlungen für Medikamente, Krankenhausaufenthalte, Reha, Fahrtkosten und so weiter. Ja auch Kleinvieh macht Mist und die Frage wie Geringverdiener das bezahlen sollen sieht jedes Ministerium nur für seine Politik.

Sozialversicherungen ohne Nachhaltigkeit

Wahlpropaganda, Stimmenfang und „Entlastung, also Wahlgeschenke, sind die großen Schlagwörter für 1 Jahr Wahlkampf. „Gerettet“ wird damit Zeit bis zur nächsten Wahl und so dreht sich das Rad weiter und weiter ohne wirkliche Reformen und Sicherheiten für junge Familien und zukünftige Rentner.

Fazit:

Es ist für Politiker leichter Geld auszugeben das gar nicht da ist. Oder dem Bürger erneut in die Geldbörsen zu greifen als Hirn walten zu lassen und echte Sozial-Reformen auf den Weg zu bringen. Aber, wer selber, ausgestattet mit üppigen Pensionen, in den Ruhestand geht hat jegliche Bodenhaftung für den normalen Bürger verloren.

Ein weiteres Beispiel dazu ist das Steuerabkommen mit der Schweiz. So zieht sich der rote Faden durch alle Parteien und alle Probleme der Republik.