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Finanzkrise seit 4 Jahren

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Kein Ende der Euro-Krise in Sicht, eher das Gegenteil

Manchmal beschleicht mich der Gedanke das diese ganze EURO und Finanzkrise gar nicht behoben werden soll. Vielmehr mit dem Gedanken gespielt und kalkuliert wird, die Finanzen der Euro Zone vor die Wand fahren zu lassen um eine neue "Finanzordnung" ins Leben rufen zu können.

Wo ist das Ende der Belastbarkeit?

1 Billion fauler Kredite, EZB kauft Staatsanleihen auf die keinen Pfifferling wert sind, Deutschland hortet über 2 Billionen Euro Schulden.

Die Griechen brauchen schon wieder Geld, nämlich 2,5 Milliarden von dann (möglichen) 14 Milliarden Euro. Spanien, Italien, Portugal, usw. Finnland prüft was passiert wenn ... und Kanzlerin Merkel angeblich auch. Ist "das Spiel" schon aus dem Ruder gelaufen. Kein Euro-Land kann zum Austritt gezwungen werden. Wie bei den Griechen, die müssten schon selber aus dem Euro austreten.

Warum sollten die Griechen den Euro verlassen?

Oder was passiert wenn, wie Schäuble und Kauder verlautbaren lassen "kein Geld mehr für Griechenland. Es wird kein 3. Hilfspaket mehr geben". Was dann? Die Griechen sind zahlungsunfähig. Die Lawine sucht sich ihren Weg und sie wird um Deutschland sicher keinen Bogen machen. Also? zurück zur Stunde "0" der Währungsunion? Wie sagte Merkel; "fällt der Euro, fällt Europa" ist das wirklich so?  

Fakt ist: "wir" bekommen das Eurodesaster nicht in den Griff

"Wir" kaufen Zeit, geben Sprechblasen und Worthülsen zum Besten und wirklich ändern tut sich seit Lehmann nichts nachhaltiges und tragfähiges.

Dazu ein Kommentar von Hans-Jürgen Jakobs

Zitat: Wie das Gift der Finanzwirtschaft ins System tröpfelt. Die Banken Europas sitzen auf einer Billion fauler Kredite. Dumm nur, dass diese Lasten in offiziellen Rechnungen überhaupt nicht erfasst sind, sondern in Bad Banks ausgelagert sind.

Auch die Europäische Zentralbank muss aufpassen, dass sie nicht eines Tages eine Abwicklungstochter gründen muss - denn sie ist längst im Schattenschuldenreich angekommen. weiter lesen ...

Gute Nacht Euro oder wird noch alles gut?

Die "schwäbische Hausfrau Angela Merkel" wird es uns erklären müssen. Tut sie aber nicht. Die Kernschmelze unseres Finanzsystems oder rette sich wer kann ist längst Realität geworden. Auch für Deutschland. Denn wir sind in der Staatsverschuldung nun wirklich keine Musterknaben. Die Schuldenuhr tickt unaufhaltsam weiter. Der Staat hat aber, nach meinem Wissenstand, keine Einnahmekrise sondern eine Ausgabenkrise. Wie lange geht das noch gut mit den Einnahmen und wie lange hält das Deutschland es dann noch durch?  

Finanzkrise, Eurokrise und mehr Fragen als Antworten

Womit wir wieder beim Einleitungssatz wären. Das diese ganze EURO und Finanzkrise gar nicht behoben werden soll. Was bleibt dem Verbraucher? Investieren in Geldwerte, Sachwerte, platzt eine Immobilien-Blase auch in Deutschland? Was wird aus den sozialen Sicherungssystemen? Rente mit 67, 70, 75, 80 und die Plünderung der Rentenkassen. In wenigen Jahren werden die Rentenbeiträge wieder maßiv steigen.