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Gesetzliche Rente weiter im Sinkflug

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Pflege, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Hinterbliebenenversorgung

Diese Absicherungen seiner Rente soll der Bürger zusätzlich auch noch privat schultern. Denn auch hier hat sich der Staat längst aus den Generationenverträgen geschlichen und die „Absicherung“ dafür den Versicherungen überlassen.

Die Absicherung der biometrischen Risiken ist für Ihre finanzielle Existenz das Wichtigste.

Was aber auch bei den privaten Altersvorsorgen raus kommen kann, das belegt die Clerical Medical (CMI) nicht als Einzelfall.

Rente soll von derzeit 51 (47) auf 43 Prozent sinken

Bis ins Jahr 2030 soll der Rentenanspruch auf 43 Prozent abgesenkt werden. Gleichzeitig wird der Rentenbeitrag mittelfristig (ab 2014) auf 22 Prozent ansteigen. Dramatisch fällt diese Absenkung den Frauen zur Last, da auch der Verdienst zwischen Männer und Frauen einen Unterschied von ca. 23 Prozent zu Lasten der Frauen aufweist.

Gleichzeitig sollen 2013 die Rentenbeiträge gesengt werden, da die Überschüsse der gesetzlich Rentenversicherung die Rücklagen von 1,5 Monaten übersteigen.

Pensionen:

"Kann sich der Staat diese Altersversorgung auf Dauer leisten?
Und noch eine Zahl findet sich bei der Behörde: Die durchschnittlichen Versorgungsbezüge der Beamten von Bund, Ländern und Gemeinden bewegen sich zwischen 2200 und 3000 Euro brutto. Langjährig Rentenversicherte, die 2011 in Ruhestand gingen, kommen im Schnitt nur auf 953 Euro"

Altersarmut nur verschoben

Frau von der Leyen ist mit ihrer "Zuschussrente" von 850 Euro, kläglich gescheitert. Allerdings sind auch keine neuen "Vorschläge" bekannt. Nach Berechnungen des "RWI" liegt das Durchschnittseinkommen aller sozial und rentenversicherungspflichtigen Bürger (je nach Haushalt) bei ca. 2.700 Euro vor Steuer und Sozialabgaben. Netto bleiben rund 1.350 Euro übrig.

Das niedrigste "Durchschnittseinkommen verzeichnen Rentner, Arbeitslose und Studenten. Das höchste Netto-Durchschnittseinkommen erzielen Beamte.

Riester wird es nicht richten

Auch wenn  Frau von der Leyen mit Ihrer Zuschussrente das Gebetsmühlenartig immer wieder kaut.

Beispiel:

5 Euro pro Monat zahlt der Bürger selber in seinen Riester-Vertrag. Nehmen wir den höchsten staatlich Zuschuss von 154 Euro im Jahr dazu und 2 Kinder mit je 300 Euro pro Jahr, so ergibt sich daraus ein „Kapital“ von 60 Euro „Eigenanteil, plus 154 Euro staatliche Förderung = 214 Euro. Dazu 2x 300 Euro (Kinder) = 600 Euro plus den 214 Euro = 814 Euro pro Jahr. Das Ganze soll mindestens 5 Jahre laufen um den Anspruch auf die Zuschussrente zu erhalten.

Dazu kommen, möglicherweise, noch ein paar Euro aus dem Zinseszinseffekt, die mögliche "Überschussbeteiligung" und der "Bonus" von der Versicherung als Schlussabrechnung. Allerdings braucht sich der Bürger bei der jetzigen niedrig Verzinsung keine all zu großen Hoffnungen auf all zu große "Renditen" machen.

Als: 814 Euro mal 5 Jahre = 4.070 Euro. Garantieverzinsung mit 1,75 Prozent = 4.439 Euro. Bei einer Lebenserwartung von 90 Jahren und einem Renteneintritt mit 67 Jahren bleiben 23 Jahre Rentenzahlung. Teilt man nun die Riesterrente von 4.439 Euro durch 23 Jahre, so kommen 16 Euro pro Monat von der Riester-Rente dazu.

Kosten, Verwaltung und Provisionen für den jeweiligen Riestervertrag wurden hier nicht mit berücksichtigt. Ebenso wurden die möglichen „Überschussbeteiligungen“ nicht mit gerechnet. Es kann aber davon ausgegangen werden das Kosten und Provisionen im ungünstigsten Fall die Überschussbeteiligungen wieder negativ wett machen.

Ein Nullsummenspiel also. Jedenfalls für die „Zielgruppe“ der zukünftigen Zusatzrentenempfänger. Wiedermal eine „sprudelnde Ölquelle" für Strukivertriebe und Versicherungskonzerne.

Dazu kommt, das viele staatlichen Riesterförderungen gar nicht beantragt werden, da Diese teilweise komplizierter zum ausfüllen und beantragen sind  als eine Steuererklärung.

Sehenden Auges in die Altersarmut

Wird das Rentenniveau auch noch auf 43 Prozent abgesenkt, so fallen dann auch neue „Zielgruppen“ in den Bedarf der Grundsicherung durch den Staat.

Dann würde der heute so viel berechnete Eckrentner nach 45 Arbeitsjahren und einer lückenlosen Erwerbsbiografie auch betroffen sein.