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Von der Leyen widerspricht sich jeden Tag selber

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Geldwerte oder Sachwerte, was ist besser für die private Rentenabsicherung?

Arbeitsministerium warnt vor Altersarmut

Angeblich gibt es die Altersarmut weder in Gegenwart noch Zukunft, so jedenfalls Frau von der Leyen. Alle Rentner, ebenfalls Gegenwart und Zukunft, gehen aus Spaß, Langeweile und Freude am "noch gebraucht werden" mit Rentenbeginn weiter einem Job nach. 1,8 Millionen Geringverdiener betreiben keine private Vorsorge weil sie nicht erkennen das ihre Rente nicht reicht, so von der Leyen! 

Je nach Statistik sind es ca. 6 bis 8 Millionen Geringverdiener, Tendenz steigend.

Weniger als: 2.500 Euro Brutto und schon Geringverdiener

Wie aus dem unten stehenden Text hervor geht, sind also schon sozial pflichtig Beschäftigte mit einem Bruttogehalt von 2.500 Euro Geringverdiener und müssen zwingend privat vorsorgen um eine Rente, nach 35 Arbeitsjahren, über Hartz IV Niveau zu erhalten.

Gute PR für die Versicherungslobbyisten und Schützenhilfe für die Tausende von Versicherungsvertretern in Strukivertrieben und Versicherungsvertrieben von Frau von der Leyen.  

Oder: ein Armutszeugnis der vergangenen, gegenwärtige und zukünftige Politiker-Kasten?  

Klar, wenn Frau von der Leyen mal in Rente geht fällt Sie mit tausenden Ihrer "Berufskolleginnen und Berufskollegen" auf Steuerzahlerkosten sehr weich. Die Rentenreformen , die zwingend notwendig wären, würden die Stimmen der Lobbyisten kosten.

Lieber überlässt die Politik die Rentner dem freien Spiel der Finanz- und Kapitalmärkte. Riester und betriebliche Altersvorsorge (bAV) heißt das "Zauberwort" der Politik. Das da am Ende auch das große Erwachen kommt scheint besonders Frau von der Leyen wenig zu interessieren. Woher sollen die Renditen (derzeit) kommen? Wer zahlt die Provisionen, Verwaltungskosten, etc.) Genau, der Geringverdiener.  

Wer zweimal Lügt dem glaubt man nicht ...

Permanent und fast gebetsmühlenartig betet Frau von der Leyen die Riester-Rente hoch und runter. Die Kritik an der Selben verschwindet unter dem Mäntelchen von Lug und Trug der Versicherungsverträge. "Riester soll nachgebessert werden" ... wie lange schon? Aber; der Oberstruki hat es ja auf den Punkt gebracht: "Riester war eine sprudelnde Ölquelle für mein Unternehmen". Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Bemerkenswert: "Altersarmut höher als bisher bekannt"

Jetzt frage ich mich wirklich was Frau von der Leyen so den ganzen Tag macht außer Interviews über ihren kranken Vater zu liefern. Die Tatsache der zukünftigen Altersarmut den die breite Masse treffen wird war schon 1955 bekannt. Die Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen aus den Rentenkassen wurde und wird wie in einem Selbstbedienungsladen seit diesem Zeitpunkt ungeniert praktiziert.

Rentenreform in dem alle Erwerbstätigen, auch Politiker, Selbständige, Beamte, Richter, Steuerberater, und so weiter, ein bezahlen wird nicht mal ansatzweise in Betracht gezogen. Die Schweiz macht es vor, von der Leyen erfindet das Rad mit immer weiteren Rentenabsenkungen, wie vor Ihre schon Ihre  Amtsvorgänger, immer wieder "neu".  

Soziale Unruhen vorprogrammiert?

Weiter so liebe Politiker, irgendwann holt auch Euch die Gegenwart ein. Vielleicht dauert es in Deutschland nur etwas länger. Ob Euch dann eure überzogenen Pensionen retten werden ist fraglich. Aber ihr könnt ja dann immer noch ins Ausland abhauen. In diesem Zusammenhang fällt mir noch Frau Leutheusser-Schnarrenberger ein mit den Steuer-CDs. Wie viele Politiker könnten auch davor Angst bekommen?  

Deutschland. Arbeitsministerium warnt vor Altersarmut  (Originaltext des DW siehe folgend)

Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach neuesten Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums erheblich höher als bislang bekannt. Selbst nach 35 Berufsjahren in Vollzeit droht der Gang zum Sozialamt.

Nach Informationen der "Bild am Sonntag" erhalten ab 2030 selbst Arbeitnehmer, die 2.500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums.

In einem Brief an die Junge Gruppe der Unionsfraktion schlägt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen Alarm. Alle, die weniger als 2.500 Euro verdienten, müssten "mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten". In dem sieben seitigen Schreiben warnt von der Leyen: "Es steht nicht mehr und nicht weniger als die Legitimität des Rentensystems für die junge Generation auf dem Spiel."

Nach den aktuellen Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums sehen die Zahlen nur geringfügig besser aus, wenn eine längere Lebensarbeitszeit zugrunde gelegt wird. Bei 40 Jahren Beitragszahlung muss der Arbeitnehmer konstant mindestens 2.200 Euro im Monat verdienen, um auf einen Rentenanspruch in Höhe der Grundsicherung zu kommen.

Grund für das steigende Altersarmutsrisiko sind die beschlossenen Rentenreformen, nach denen das Rentenniveau bis 2030 von derzeit 51 Prozent auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns vor Steuern sinkt.

Von der Leyen warnt in ihrem Brief, dass 40 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Geringverdiener (1,8 Millionen) keine private Altersvorsorge betreiben. "Viele realisieren nicht, dass auch sie von Altersarmut bedroht sind, und dass sie zwingend eine zusätzliche Altersvorsorge brauchen, um der Armutsfalle im Rentenalter zu entkommen", schreibe von der Leyen.