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Einlagensicherungsfonds … ?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Was ist „das Wort“ der Bundeskanzlerin wirklich wert?

2008 begann die bange Frage um den „wirklichen Wert des Einlagensicherungsfonds“. Diverser Gerichtsurteile haben insofern Klarheit gebracht, das der Einlagensicherungsfonds nichts anderes ist als eine „Volksberuhigung“ angesichts der immer größer werdenden Eurokrisen, Finanzkrisen und Bankenkrisen.

Unbegrenzte Gelddruckmaschine EZB

Hatten noch viele Kläger wie auch Bürger mit Spannung auf das Urteil nach Karlsruhe und dem Bundesverfassungsgericht geblickt, so wurde das spätestens mit deren Entscheidung des Urteils zu Nichte gemacht. Zwar sind ein „paar Hausaufgaben und Auflagen“ mit dem Urteil verbunden – aber die Gelddruckmaschine EZB ist angeworfen und das unbegrenzt - !

Und der Einlagensicherungsfonds?

Makulatur - Hierzu die angehängten PDF's zur Einsicht und zum Download.

Bilden Sie sich ein Urteil

Wir haben schon 2011 zum Einlagensicherungsfonds ausführlich darüber berichtete. Die Deutschen haben Angst vor Inflation, Geldvernichtung im großen Stil und um ihr Geld bei Banken und Versicherungen. Trotzdem vertrauen sie auf die Versprechen der Bundeskanzlerin und horten 627 Milliarden Euro, eine Statistik aus 2011.

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Georg Fahrenschon

Originaltext aus: Sparkassen und Giroverband

"hat den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, davor gewarnt, die Stabilitätskultur des Euro dauerhaft zu verletzen.

Das gebietet auch der Respekt vor der Lebensleistung von Millionen von Sparerinnen und Sparer in ganz Europa. „Die aktuelle EZB-Politik mit Niedrigstzinsen, absehbaren Käufen von Staatsanleihen und Flutung der Märkte mit Liquidität schmälert tendenziell den Wert des Ersparten und damit auch der Alterssicherung von Millionen Sparerinnen und Sparer in ganz Europa.

Die EZB ist dabei, sich immer weiter von der Stabilitätskultur der Deutschen Bundesbank zu entfernen. Immer mehr Kapital wird in nicht ausreichend werthaltige Investments gelenkt und die stabilen Sparstrukturen dadurch beschädigt“, sagte Fahrenschon.
Fahrenschon zeigte Verständnis dafür, dass in der Euro-Krise ungewöhnliche Maßnahmen notwendig sind. Positiv sei, dass die EZB heute nicht unmittelbar weitere Käufe von Staatsanleihen beschlossen habe.

Gleichzeitig erinnerte er daran, dass eine Ursache der Krise, nämlich eine zu hohe Staatsverschuldung, nicht mit immer mehr EZB-Geld bekämpft werden könnte. „Die EZB darf nicht vergessen: Wer Feuer mit Feuer bekämpft, hinterlässt verbrannte Erde.“

Die Sparkassen befürchteten durch eine solche Politik langfristig erhebliche Stabilitätsgefahren bis hin zu einer neuen Kreditblase und erhebliche Inflationsgefahren. Der Weg aus der Krise gelinge nach Auffassung Fahrenschons nur durch „Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen in den betroffen Eurostaaten“".