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Renten-Grundsicherung, viele schämen sich

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Gerne informieren wir Sie über Alternativen zu dem klassischen Sparen in ein marodes Finanzsystem.

Scham oder sein Rechte nicht kennen?

Was ist der Unterschied zwischen Rente und Pension?

Die Hans Böckler-Stiftung veröffentlicht Zahlen. Männer wie Frauen über 65 Jahre schämen sich für zu geringe Renten. Lieber sparen sie an allen Ecken und Kanten um nicht die Grundsicherung beantragen zu müssen. So kommt die Wirtschaftswissenschaftlerin Irene Becker zu dem Schluss das über die Hälfte der Rentner diese Grundsicherung gar nicht beantragen.

Von 1 Million Berechtigte aber nur 340.000 Anträge

Das die gesetzliche Rentenversicherung das nicht wahr haben will bestätigt folgender Satz: "Alle Versicherten würden schon jetzt mit dem Rentenbescheid über die Grundsicherung informiert. Bei Renten bis zurzeit 758 Euro liege dem Bescheid überdies ein Antragsformular für Grundsicherungsleistungen bei".

Genau hier liegt aber die Problematik der Verwaltung. Die jetzige Rentnergeneration oder besser, die Kriegsgeneration, welche heute in Rente geht hat ein anderes Schamgefühl dem Staat gegenüber als die nächste Generation. Bloße "Zettel" mitzuschicken ist hirnlos.

Sorge um die Rentenversicherung

Von Menschlichkeit und Fürsorge ist auf breiter Flur der Politik wenig bis nichts zu vermerken. Es geht um Zahlen, Kosten, Finanzierung und Bundeshaushalte. Wie menschenverachtend sind die Sozialversicherungen geworden. Ohne wenn und aber kann die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), Pflegeversicherung, die Erwerbsminderungsversicherung und die Alters-Rente in den Topf von "Entscheidungen nach Kassenlage" geworfen werden. Der Mensch als Kostenfaktor im Berufsleben und nach dem Berufsleben ist die Parole.

Private Vorsorge, ja aber ...

Logisch das die Menschen, welche es sich finanziell leisten können und aufgeklärt genug sind erkennen, auf den Staat ist kein Verlass. "Die Rente ist sicher" so Norbert Blüm. Ja aber, - nur die Rentenhöhe ist veränderbar und das nicht zum positiven der jetzigen und zukünftigen Renten. "

„Die in der Bundesregierung diskutierten Vorschläge für eine Rentenreform und gehen an den Bedürfnissen der bereits heute von Armut Betroffenen vorbei“, bilanzierte Schneider vom Paritätische Gesamtverband.

Von 51 Prozent auf 43 Prozent

"wer heute 2.500 Euro Brutto verdient wird 2020 in die Grundsicherung fallen, beim Sozialamt landen" so unsere Super-Nanny Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Setzen wir mal die positive Absicht dieser Aussage zur Rentenreform voraus, so ist die Erkenntnis aber nicht die Lösung. Auch die Riesterrente und die betriebliche Altersvorsorge geraten immer mehr in den Fokus der Kritik. Dabei bleibt die Frage weiter offen wovon die Beiträge zur privaten Vorsorge bestritten werden sollen.

Niedriglöhne und keine Mindestlöhne

Geringer Verdienst, geringe Rente. Im übrigen wird auch für Hartz 4 Empfänger keine Beitrag zur Rentenversicherung mehr bezahlt. Zu teuer, kein Geld da. So einfach ist die Lösung der Politik. Gleichzeitig kommt das Urteil aus Karlsruhe vom Bundesverfassungsgericht zur "Euro-Rettung".

Private Vorsorge in Geldwerte oder Sachwerte?

Wer traut dem Euro noch? Wer vertraut noch den Kapitalmärkten? Wer vertraut der privaten Vorsorge um später eine auskömmliche Rente zu erhalten? Was wird aus dem Geld in den Riester-Verträgen, betrieblichen Altersvorsorgen? Mehr Fragen als Antworten. Wie will die Regierung den jungen Berufseinsteigern das erklären das sie für das Alter privat vorsorgen müssen?

Geldwerte oder lieber Sachwerte?

Gerne informieren wir Sie über Alternativen zu dem klassischen Sparen in ein marodes Finanzsystem.