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Wo bleiben die Riester-Sparzulagen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Haben Sie Fragen zu den Riester-Produkten, wir helfen weiter.

Von 29 Riester-Produkten nur 5 "gut"

Der Versicherungsmathematiker und Vorstandsvorsitzende Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten sagt dazu: "Vielfach seien die Zuschüsse herausgeworfenes Geld". Etwa 15 Millionen Riestersparer stecken in Verträgen deren komplizierte Regeln und undurchsichtige Kosten die das "beharrliche Sparen" damit am Ende in Frage stellen.  

Dazu aus der "Plus-minus" Sendung der Richter Jürgen Borchart, Richter am Hessischen Landessozialgericht, er analysiert die Schwächen des deutschen Rentensystems seit mehr als 20 Jahren. Die derzeitige Debatte um Zusatz- oder Solidarrenten ist für ihn der Offenbarungseid des deutschen Rentensystems: "Wir müssen eine radikale Reform hinkriegen. Und da muss sich die Politik den Vorwurf gefallen lassen, an einem System herumgedoktert zu haben, das nicht mehr zu retten ist.

Produktinformationsblatt ist Makulatur

10 Jahre Riester und das Chaos ist perfekt. Kommende Woche will die Regierung einen Gesetzesentwurf auf den Weg bringen um die "Transparenz" der einzelnen Riester-Produkte zu gewährleisten. Nun wissen wir aber alle das Versicherungschinesisch auch durch Produktinformationen nicht wirklich verständlicher werden. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Ein gutes und verständliches Beispiel dürften hier die Sterbetafel der Versicherungsgesellschaften bieten.  So rechnen die Einen mit einer Lebenserwartung von 101 bis 102 Jahren, die Andern mit 90 bis 100 Jahren.

Das Statische Bundesamt aber mit: Sie beträgt nach der Sterbetafel 2008/2010 für neugeborene Jungen 77 Jahre und 6 Monate und für neugeborene Mädchen 82 Jahre und 7 Monate. Wie das Statistische Bundesamt  (Destatis) weiter mitteilt, stieg im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2007/2009 die Lebenserwartung für neugeborene Jungen um zwei Monate und für Mädchen um einen Monat.

Wer früher stirbt bringt den Versicherungen satte Gewinne

Das Argument der Versicherungen ist simpel; Eine lebenslange Rente wie im Riester-Vertrag muss auch so lange zahlen wie der Versicherte lebt. Also muss ein Risikopuffer eingebaut werden der diese Langlebigkeit berücksichtigt.

Dem entsprechend sichern sich die Lebensversicherer bei lebenslangen Rentenzahlungen ab. Das diese Risikoabsicherung dem Versicherungsnehmer Geld kostet ist klar.

Anderseits; stirbt der Versicherte früher als in den versicherungseigenen Sterbetafeln berechnet, macht die Versicherung einen (satten) Gewinn.

Also: Kürze (Statistische) Lebenserwartung, kürzere Sterbetafeln, mehr Rente. Haben Sie Fragen zu den Riester-Produkten, wir helfen weiter.