Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

bAV und die Haftung

am . Veröffentlicht in Finanzen

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

 

BAV, nicht eingehaltene Zusagen des Arbeitgebers

Arbeitgeber, Steuerberater, Vermittler

In dieser Reihenfolge wird es wohl bei einem Streit in den betrieblichen Altersvorsorgen (bAV) kommen, wenn die Zusagen des Vertrags, somit des Arbeitgebers, nicht eingehalten werden oder nicht können. Das gilt für alle Durchführungswege!  

Die bAV ist somit also dem Arbeitsrecht  

und nicht, wie irrtümlich oft angenommen wird, dem Versicherungsrecht zu zuordnen. Für viele Versicherungsvertriebe und Versicherungsmakler ist und war die Gehaltsumwandlung der Arbeitnehmer in den Betrieben ein leichter Zugang. Ganze Versicherungs-Vertriebszweige haben sich ausschließlich auf die bAV gestürzt. Leider hatten und haben die Wenigsten eine Ahnung von ihrer eigenen Haftung. Schon 2006 haben wir in unserem Wirtschaftsbrief auf die Haftung der Arbeitgeber hingewiesen.  

Und die Steuerberater?

Leider wissen auch viele Steuerberater nicht um Ihre Haftung im Bezug der bAV. So hat der eine oder andere Steuerberater die bAV empfohlen und "weitergereicht".  

Die Politik?

Schon fordern im Wahlkampf 2013 die Politiker die "Ausdehnung und Erweiterung" der kapital-gedeckten Altersvorsorge.

Damit dürfte eins klar sein; die Haftung für die spätere Betriebsrente wird den Arbeitgebern, Steuerberatern und Verkäufern als schwarzer Peter zugeschoben. Oder drastischer: die verfehlte Rentenpolitik zur Vermeidung der Altersarmut geht zu Lasten und Haftung der Arbeitgeber.  

Hierzu ein Bericht von Thomas Hennings

Den allermeisten Finanzberatern ist bei der Beratung und Vermittlung von klassischen „bAV“ Durchführungswegen überhaupt nicht bewusst, welche Haftungsprobleme jeder Arbeitgeber hat, egal welche Zusage er ausspricht. Der AG haftet voll umfänglich für seine Zusagen. Wenn man nun meint, ein Versicherungsunternehmen kommt dafür schon auf, weil man die Ausfinanzierung hierüber ausgelagert hat, weit gefehlt!

Aber nicht nur der „AG“ haftet, auch der jeweilige Steuerberater (hierzu demnächst mehr!) und zu guter Letzt auch der Berater und Vermittler, denn an wen wird sich der gescholtene „AG“ dann wenden?

In der Anlage erhalten Sie einen Bericht „Im Zweifel zahlt der Chef die Rente“ und das Urteil vom 19.06.2012. Mittlerweile sind drei Monate nach Urteilsverkündigung vergangen, die ARD berichtete am letzten Samstag in der Sendung Ratgeber Geld exakt über diese Gerichtsentscheidung.  

ARD Ratgeber Geld-Bericht „Betriebsrente“: Arbeitgeber haftet für die Höhe  

"Im Zweifelsfall zahlt der Chef"
Mediathek: Chefs haften in voller Höhe

Die „bAV“ ist in erster Linie Arbeitsrecht und nicht „Versicherungslösung“! Die Banken und Versicherungen haben in den letzten Jahrzehnten gigantisches erreicht. Die „bAV“ wird nahezu überall mit Versicherungen gleichgesetzt und so von Unternehmern ge- und von Finanzberatern verkauft und von Steuerberatern empfohlen!

Unser Verbundpartner im Bereich der betriebswirtschaftlichen Altersversorgung, ist allen Wettbewerbern oder die es gerne sein möchten, riesige Schritte voraus. Die komplette arbeitsrechtliche Beratung im Bereich der „bAV“ wird von einer z.Z. einzigartigen Kanzlei in Deutschland durchgeführt.

Es handelt sich hierbei um Juristen, die „gerichtlich zugelassene Rentenberater für die betriebliche Altersversorgung“ sind. Für Rückfragen und mehr Informationen hierüber stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hierzu 2 PDF zum downloaden

Arbeitgeber: im Zweifel zahlt der Chef die Rente

Bundesarbeitsgerichtsurteil

Mit freundlichen Grüßen Thomas Hennings