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Rentenerhöhungen 2013?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Rentenerhöhungen 2013?

Die Renten sollen 2013 steigen. im Westen um 1 Prozent, im Osten um 3 Prozent. Noch sind die Rentenerhöhungen von der Regierung nicht beschlossen.

Rechenfehler mit veralteten Daten von der Rentenversicherung

Magere Zeiten für Rentner, sinkende Beiträge für Beitragszahler. 2013 werden die Rente wohl weniger steigen als von vielen erwartet. Dafür sinken die Beiträge für die Erwerbstätigen von 19.6 Prozent auf 18,9 Prozent. Milliarden Überschüsse müssen so mit den niedrigeren Beiträgen den Versicherten zu gute kommen.

Niedrige Rentenbeiträge, niedrige Renten

In wie weit die sinkenden Rentenbeiträge Anlass zur Freude sind mag mal dahin gestellt sein. So hat ein gesetzlich Versicherter mit 2.500 Euro Brutto, ca. 9 Euro mehr im Monat. Der Arbeitgeber spart den gleichen Beitrag. Angesichts der drohenden Altersarmut, die von (fast) allen Politikern und Sozialvereinen prognostiziert wird, dürfte die Debatten über die Rente erneut anheizen.

Eine Aussage der SPD:

Wenn die Renten heute schon auf dem für 2030 möglichen Niveau von 43 Prozent angelangt wären, dann würde man mit einem Bruttoverdienst von 2130 Euro auch nach 45 Versicherungsjahren nicht bei einer Rente oberhalb der Grundsicherung von 680 Euro ankommen.
Man braucht dazu einen Mindestlohn von über 11 Euro brutto, um über die Grundsicherung zu kommen.

"Renten-Erhöhung durch Kinder"

Durch die Kindererziehungszeiten werden dem Rentenkonto weitere Rentenentgeltpunkte gutgeschrieben. Allerdings, immer noch sind die "Gutschriften" zwischen Ost und West unterschiedlich. Nähere Informationen hierzu erhalten sie hier.

Rentenerhöhung nur um runde 1 Prozent

Das ist nicht mal ein Inflationsausgleich. Im Osten, da das Rentenniveau immer noch unterschiedlich ist, könnte es zu heftige Debatten vor der Wahlen kommen. Ebenso ist die Rente mit 67 wieder Wahlkampfthema. Ebenso die "Zuschussrente" der Frau von der Leyen. Endgültige Klarheit über die Rentenerhöhung für die ca. 21 Millionen Rentner kommt November 2012 wenn die Rentenversicherung ihre Schätzungen bekannt gibt.

Ein Rechenfehler

Da mit "alten Daten" gerechnet wurde, wird die Rentenerhöhung also nicht 2 Prozent sondern bei lediglich 1 Prozent liegen. Die Wahlkampfthemen Rente, Renteneintritt, Zuschussrente, Grundsicherung und "auskömmliche Rente" werden uns in den nächsten 12 Monate begleiten.

Die Euro-Krise und die kapital gedeckte Altersvorsorge

Auch dieses Thema wird uns im Wahlkampf erhalten bleiben. Die Frage ist nur, wie sorge ich für Alter vor angesichts dieser Euro-Krise, Bankenrettung und immer weiter sinkenden Zinsen. Zusätzlich sorgen die Riester-Rente, die Rürup-Rente und die betrieblichen Altersvorsorgen (bAV) für weiteren „Sprengstoff“ der staatlich bezuschussten Renten. Dazu kommen die Erhöhungen der Energiepreise und der allgemeinen Inflationsangst.

Alternative zu Geldwerten, Sachwerte, Immobilien?

Gold, Silber, Platin, Immobilien, Aktien, alles eine Frage der Mischung. Schon werden die ersten Stimmen über die Immobilienblase und Goldblase laut.

Expertenrat

Verallgemeinern kann man keine Empfehlung. Jeder Verbraucher hat sein ganz eigene Vorstellung, Familiensituation, Wünsche und Vorstellungen. Dem muss Rechnung getragen werden. Nur in einer ganz persönlichen Beratung ist dies möglich.

Auch die gesetzliche Rentenversicherung (Rentenkontenklärung) muss in der Gesamtbetrachtung mit einbezogen werden. Ebenso die Berufsunfähigkeitsversicherung, eine mögliche Pflegesituation und das Krankengeld, Krankentagegeld  bei längerer Erkrankungen. 

Denn diese Absicherungen sichern Ihnen Ihre Existenz.