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Aktuell: neue Riester-Zahlen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Gern beraten wir Sie zu einer ganzheitlichen Absicherung und einem vernünftigen Vermögensaufbau.

Riestern ist kein Erfolgsschlager

Rentengrundsicherung garantiert

Bis 2012 sollen 15,56 Verträge zu Riester-Renten-Verträgen im Umlauf sein. 47,3 Prozent dieser Riester-Sparer verdienen im Jahr weniger als 20.000 Euro. Also Rentengrundsicherung garantiert. Auch wenn diese Sparer zukünftig 100 Euro aus diesen Riesterverträgen nicht auf die Grundsicherung angerechnet werden, so ist es kein Wunder das diese Sparer die Riester-Verträge still legen. Diese Sparer können Riester einfach nicht mehr bezahlen. Daraus folgt, dass 18,5 Prozent der Riesterverträge beitragsfrei gelegt wurden. (Quelle: Bild)

Riester: Kosten zu hoch, Verzinsung zu schlecht, Betreuung gar nicht, Verrechnung mit Grundsicherung.

Passiert das gleich auch mit der Bahr-Pflege - Pflegebahr?

Tausende von Sparzulagen für die Riesterverträge werden gar nicht erst angefordert weil die Bürokratie die meisten Sparer überfordert. Dazu kommt, dass die Grundsicherung der Altersrente (bis jetzt) mit den Riesterrenten verrechnet werden. Warum dann also riestern? Das die "zertifizierten" Riesterprodukte so mache Stilblüten in Punkto Provisionen, Kosten und Verwaltung treiben ist offen bekannt. Diverse Klagen bei namhaften Versicherungen sind Tatsache. Ebenso Bankprodukte.  

Riester kein Erfolgsmodell

Das Wahlkampfthema für 2013 ist die Rente und die Altersarmut. Beitragssenkung der Rentenbeiträge, Absenkung des Rentenniveaus und die verschiedenen "Vorschläge" der einzelnen Parteien welche die Wahl 2013 gewinnen wollen. Wir dürfen gespannt sein was da an "konstruktiven" Vorschlägen auf den Tisch kommt.  

Baustellen gibt es in allen Sozialversicherungen

Gesetzliche Krankenversicherung und die Pflegeversicherung sind weitere brisante Themen im Wahljahr 2013. Abschaffung der Praxisgebühr. Wie Frontal 21 gestern, 30.10.2012, berichtete wollen gesetzliche Krankenkassen kostenintensive Patienten los werden. (KKH-Allianz).

Und die AOK mit der Barmer Ersatzkasse denken darüber nach Pflegebedürftige ins billigere Ausland abzuschieben. "Pflege ist in Deutschland zu teuer und nicht bezahlbar". Die Erwerbsminderungsrente (ab Jahrgang 1961), früher Berufsunfähigkeitsrente  ist schon lange in den Diskussionen da diese unweigerlich zum Sozialamt führt.

Schlecht bezahlte Jobs und immer weniger Geld

Wenig Brutto folgt wenig Rente und wenig Geld zur "privaten" Vorsorge. Hier schließt sich der Kreis. Die private Pflegeversicherung und private Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzversicherungen zu den gesetzlichen Sozialversicherungen ist ein zwingendes Muss wenn der Lebensstandart auch im Falle einer Berufsunfähigkeit oder im Pflegefall aufrecht erhalten werden soll.  

Erst Risiken absichern dann eisern sparen

Erst das Risiko absichern bevor es ans Sparen geht. Was nutzt die eigenen Immobilie, die Eigentumswohnung oder die vermietete Wohnung wenn im Falle der Berufsunfähigkeit oder Pflege das Vermögen aufgefressen wird.