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Lebensversicherung: zwischen Traum und Wirklichkeit

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Lebensversicherer in der Zwickmühle

Was die Staaten (Staatsverschuldung ist günstig wie nie) und den Immobilienerwerber an den niedrigen Zinsen freut, dass wird den Lebensversicherungen mehr und mehr zum Verhängnis. Der alte Garantiezins ist mal gerade eben noch zu erwirtschaften. Die Überschussbeteiligungen werden wohl ein Wunschtraum bleiben.

Lebensleistungsrente nur mit „Riester“

Gleichzeitig puscht die Regierung die Versicherungswirtschaft mit immer neuen Varianten der „privaten“ Vorsorge. Hierzu zählt auch die sogenannte Pflege-Bahr zur Vermeidung der Armut im Pflegfall.

Oder anders ausgedrückt: der Bürger wird zum Wohle der Versicherungswirtschaft politisch erpresst. 40 Jahre Beitragszahlung in der gesetzlichen Rente plus „riestern und Co.“ und nur dann gibt es die Rentenaufstockung zur Lebensleistungsrente durch Steuergelder.

Die Frage aller Fragen:

Was passiert mit den Menschen die der privaten Altersvorsorge zum Opfer gefallen sind? Ein gutes Beispiel ist die kredit- finanzierte Rente. Gleichgültig haben Politik und BaFin wie auch die Verbraucherschützer diesem Treiben jahrelang zugeschaut.

Auf den Punkt gebracht: Banken haben hohe Kredite vergeben, die Versicherungen haben mit den Produkten gepokert und der Verbraucher zahlt (wiedermal) die Zeche!

Heute und eine Finanzkrise weiter

Wieder Geschenke an die Lebensversicherer. „Das Finanzministerium verlangt zusätzliche Puffer, die Unternehmen müssen zudem ihre Bewertungsreserven nicht mehr ausschütten“. (Quelle: Frankfurter Allgemeine) 

Dazu kommt der Zwang privat vorsorgen zu müssen weil sonst keine Lebensleistungsrente. Zu deutsch; (wieder) Milliarden Steuergeschenke an die Lebensversicherer zur angeblichen Bekämpfung der Altersarmut.

Eurorettung, Bankenrettung, Versicherungsrettung

Über kurz oder lang werden ein paar Lebensversicherer ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können. „In der Bundesregierung wächst die Sorge um die deutschen Lebensversicherer“. (Quelle: Frankfurter Allgemeine)

Was dann liebe Bundesregierung, liebe Frau von der Leyen? Wieder wird der Bürger seine eigene Altersvorsorge retten müssen. Es gibt ja schließlich den Einlagensicherungsfonds. Was aber wenn der nicht ausreicht? (...) Die Kernschmelze unserer Finanzsystems