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Die Rente ist sicher unsicher

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Renten-Wahlkampf 2013

Kein Vertrauen in die gesetzliche Rente, so jedenfalls belegt es das Ergebnis einer repräsentative Umfrage der Postbank. Junge Menschen in Deutschland rechnen schon heute mit der Rente mit 70 Jahren. So können sich 28% der heute jüngeren vorstellen im Alter ins Ausland zu ziehen wo die Lebenshaltungskosten günstiger sind als in Deutschland.

Renten Ost, Renten West

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (SPD) hat den Renten-Wahlkampf eröffnet. Das wird die jetzige Koalition unter Druck setzen. So will die SPD bei einem Wahlsieg die Ostrenten bis 2020 auf Westniveau anheben. Das soll stufenweise geschehen in dem die Ostrenten stärker als die West-Renten angepasst werden bis gleiches Niveau erreicht ist.

6 Milliarden Euro würde diese Angleichung pro Jahr kosten. Am kommenden Samstag, 24.11.2012, soll das Rentenkonzept der SPD beschlossen werden. Auch die 6 Milliarden Euro zu finanzieren ist machbar, so Peer Steinbrück.

Problem: Niedrig Löhne Ost wie West

Auch wenn das Rentenniveau OST/WEST angeglichen ist, so ist die Altersarmut damit nicht gelöst. Niedrigen Löhnen folgt zwangsläufig die niedrige Rente. Stundenlöhne von 11,50 Euro bis 12 Euro sind die Mindestvoraussetzung zu einer einigermaßen auskömmlichen Rente so die Sozialverbände. Davon sind aber viele Arbeitnehmer Ost wie West weit entfernt. Dafür soll die Lebensleistungsrente, finanziert aus Steuermittel, Ausgleich schaffen. Gekoppelt an eine private Vorsorge wie "Riester und Co".

Frauen weit häufiger in der Altersarmut

Aus unterschiedlichen Erwerbsbiographien und der Tatsache geschuldet das Frauen immer noch weniger verdienen als Männer, bleibt Altersarmut das größte Frauenproblem. Allerdings kümmern sich Frauen auch weniger als ihre männlichen Kollegen um die Altersvorsorge. Ob Frauen sich mit dem Thema Altersvorsorge nicht beschäftigen wollen mal dahin gestellt.  

Berufliche Auszeit gehen zu Lasten der Frauen

Kinder, Pflege, Niedriglöhne, Teilzeitarbeit, etc. - Frauen sind weit häufiger davon betroffen als Männer. Noch immer herrscht (überwiegend) das traditionelle Rollenverhalten vor. Teilweise "zwangsverordnet" durch die Nicht-Finanzierbarkeit von Kinderbetreuung und Pflegebetreuung. Daran wird auch das Betreuungsgeld (Herdprämie) und die Neuausrichtung der Pflegeversicherung (die Pflege-Bahr ist nur 1 Punkt von Vielen) wenig bis nichts ändern.

So wenig wie die unter-bezahlen Sozialberufe in genau diesen Sparten und andern Dienstleistungsberufen in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind.  

Private Altersvorsorge, Pflege, Berufsunfähigkeit, Hinterbliebenenversorgung

Themen die sowohl Frauen als Männer angehen. Fällt ein Verdienst, warum auch immer weg, ist der finanzielle Absturz vorprogrammiert. Da diese Risiken aber unabhängig vom Alter, jeden treffen kann wäre Vorsorge wünschenswert, wenn nicht sogar zwingend notwendig.  

In jungen Jahren mit kleinen Beiträgen

Mit 50 Jahren über eine private Pflegeversicherung (Bahr-Pflege) nachzudenken ist für die meisten Menschen meistens zu spät. Gleiches gilt für die Altersvorsorge und die Berufsunfähigkeit. Nicht nur der Gesundheitszustand ist oftmals angeschlagen sondern auch die Beiträge sind meistens nicht finanzierbar. Beiträge sind nun mal auch altersabhängig.

Das Krankengeld und Krankentagegeld stellt für die Finanzen ebenfalls ein Risiko dar. Ist der Leistungsfall bereits eingetreten ist es auch meistens zu spät.

Frühzeitig an später denken

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