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Maklermandat, Sachwalterurteil, Provision, zum Wohle des Kunden!

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Zuerst der Gesundheitsschutz des Mandanten

Der Versicherungsmakler ist dem Kunden verpflichtet und nicht seinem eigenen Geldbeutel, auch nicht einer (beliebigen) Versicherungsgesellschaft. So das Sachwalterurteil. Die Provision, die Beratung, die Berater-Haftung sollte dem Makler bewusst sein den Kunden nachhaltig zu beraten. 

5 Jahre Haftung in der privaten Krankenversicherung

Am Beispiel der PKV lässt sich deutlich machen was Haftung bedeutet. Einen Kollegen von mir erreichte folgende Anfrage.

„Hallo, haben Sie schon mal einen mit einem künstlichen Hüftgelenk irgendwo versichern können? Ich beiße mir hier die Zähne aus“.  Soweit die Frage des Kollegen

Wir, die Experten der biometrischen Risiken, beurteilen diese Frage so:

  • 1.) Dem „Kollegen“ ist seine eigene Haftung (5 Jahre) nicht wirklich bekannt.
  • 2.) Eine künstliche Hüfte ist und bleibt ein laufender Versicherungsfall. Was kann mit einem künstlichen Hüftgelenk nicht alles passieren.
  • 3.) Selbst wenn sich 1 PKV-Anbieter finden sollte der dieses Risiko versichert, mehr wird es wohl nicht geben, so ist der Kunde auf Gedeih und Verderb dieser Gesellschaft ausgeliefert. (Beitragsanpassung, Leistungsausschluss, nicht versicherte kausale Zusammenhänge, Leistungsbegrenzungen, Selbstbeteiligung, Risikozuschlag, etc.). Ein nochmaliger Wechsel ausgeschlossen. Was bleibt wäre der Basistarif. Diese Tarife sind aber teilweise schlechter als die GKV-Absicherung.
  • 4.) Leistungsausschluss und alles böse hängt im PKV-Vertrag. Ein künstliches Hüftgelenk kostet ca. 12.000 Euro, nach oben (fast) offen. Einfaches Material, Stahl, Titan, etc. Dazu kommt, dass nach rund 10 bis 20 Jahren ausgetauscht werden muss. Die gesetzlichen Kassen zahlen bis zu 3 solcher „Austausch-Operationen“. Eine anschließende Reha ist bei den o.g. Kosten noch nicht mitberechnet. Wer bezahlt die Reha (Anschlussheilbehandlung) in der PKV?
  • 5.) „ewige Baustelle künstliche Hüftgelenke“? Im Prinzip ja.
  • 6.) Leistungsinhalte sind das A & O einer privaten Krankenversicherung. Mit "Geiz ist geil" bleiben Sie besser in der GKV. Bei PKV-Billigtarifen ist der Rechtsstreit vorprogrammiert !!!

Würde man dem Kunden wirklich einen Gefallen tun?

NEIN! Das Risiko des großen Unbekannten ist zu groß für den Kunden. Das Risiko für den Versicherer ebenfalls, da die zukünftigen Kosten nicht mal ansatzweise abzuschätzen sind, selbst wenn alles „glatt“ läuft..

Provision oder Kundenberatung mit Nachhaltigkeit?

Man muss auch mal NEIN sagen können. Das wäre so ein klassischer Fall. Es gibt eben gesundheitliche Tatsachen die nicht neu versicherbar sind. Zum Wohle des Kunden, nicht zum Wohle der Provision muss die Beratung laufen.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu den biometrischen Risiken. Wir sind uns unserer Beraterhaftung und unserer Verantwortung gegenüber dem Verbraucher durchaus voll bewusst.