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Neuregelung Düsseldorfer Tabelle

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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2. Nullrunde für Trennungskinder

Die Düsseldorfer-Tabelle ist so etwas wie die Bibel für Unterhaltsberechtigte. Dabei spielt es keine Rolle ob mal verheiratet oder Partnerschaft. Geht es um die zu versorgenden Kinder, so ist die Düsseldorfer Tabelle das Maß der Unterhaltszahlungen.

Unterhaltspflichtige sollen nicht zu Hartz IV (4) Beziehern werden

In Deutschland gibt es ca. 3 Millionen Unterhaltspflichtige minderjährige Kinder. Dazu kommen die unterhaltspflichtigen volljährigen Kinder, nicht eheliche Kinder und deren Elternteile. Auch die Ex-Partner bekommen weniger Geld. Diese müssen sich nach Abzug von Selbstbehalt und Kindesunterhalt das teilen was übrig bleibt.  Siehe Düsseldorfer Tabelle 2013

Elternunterhalt bei Pflege

Auch hier wird der Selbstbehalt des Unterhaltspflichtgen erhöht. Elternunterhalt wird dann fällig wenn die gesetzliche Pflegeversicherung und eigene Rente nicht zur Pflege ausreicht. Die Obergrenzen zum Unterhalt sind immer im Zusammenhang mit dem Existenzminimum zu sehen.

Kausale Zusammenhänge  

Eigenbedarf, Kindesunterhalt, Partnerunterhalt, Elternunterhalt, Hartz IV, eigene Rente. Hier spiegelt sich eine ungeahnte Kausalität wieder. Schon der Versorgungsausgleich (Scheidungskasse) bei Scheidung drückt das Vermögen und die eigenen Rente, Riester, die betriebliche Altersvorsorge, Sparvermögen und sonstiges Vermögen der Ehepartner.

Damit sind wechselweise Kinder samt Elternteile oftmals per se auf Hilfe vom Staat angewiesen. Das setzt sich dann bis in die Rente fort. Eine ganze Menge was da auf den Staat finanziell zukommen kann.

Die Tabelle als solches bleibt unverändert

Vor 2 Jahren wurde der Kindesunterhalt um 13 Prozent angehoben.