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Altersvorsorge mit Falschberatung garantiert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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SchwachSuper 

 

"warten aufs Erbe, keine Lust auf Altersvorsorge, lieber konsumieren als an Morgen denken".

1642 Bürger ab 16 Jahren wurden befragt

Diese Umfrage ist ernüchternd - aber nicht verwunderlich. Wer traut noch den Banken, dem Euro, den Versicherungen und den Politikern?

Milliardenschäden durch falsche Beratung

"warten aufs Erbe, keine Lust auf Altersvorsorge, lieber konsumieren als an Morgen denken".

 

Es soll schnell gehen, keine allzu große Arbeit machen, maximale Rendite Abwerfen und dann lautlos im Versicherungsordner verschwinden. Nach 20 bis 30 Jahren, wenn nichts gravierendes passiert, soll dann der Vertrag "Altersvorsorge" die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und erreichtem Wohlstand schließen. Realität sieht anders aus.

5.000 Riesterprodukte und noch mehr bei LV und privaten Renten

Die jeweilige Regierung predigt fast mantraartig das die private Altersvorsorge ein zwingendes Muss für die zukünftigen Rentner ist. Betriebliche Altersvorsorge (bAV), Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, Riester, Rürup und so weiter. Eine Kapitulation an dem Blümschen Spruch "die gesetzliche Rente ist sicher"? Nun, über die Rentenhöhe hattet er ja damals auch nichts versichert.

Auf der anderen Seite klang das von einem Boss der größten Strukivertriebe so; "Riester war eine sprudelnde Ölquelle für mein Unternehmen. Heute ist der Name wie der Chef verschwunden. Groteske an der Geschichte ist, das sich der gleiche Strukichef heute als "Verbraucherschützer" aufschwingt und härtere Aufsicht, Transparenz und Reglementierungen fordert.

Die Politik als Zocker und Versager

Nicht nur das die Politik ihrer, für staatlich geförderte Altersvorsorgen, Aufsichtspflicht nicht nachkommt, sie fördert die Altersarmut mit Einschneidende Sanktionen.

Zum Beispiel mit der Gießkanne bei Hartz 4 (IV) Empfängern. Bis auf einen kleinen Teil (altersabhängig) muss alles an Vermögen, auch die Altersvorsorge, aufgelöst, gekündigt werden bevor Mann, Frau in den "Genuss" von Hartz IV Leistungen kommt. Gleichgültig ob selbst verschuldet oder z.B. durch Insolvenz der Betriebe. Das Alter und die oft jahrzehntelangen Einzahlungen durch versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse spielen hier keine Rolle. Kündigungen der Altersvorsorgen mit herben Verlusten für den Versicherten.

Und die Verbraucherministerin? Sie hat dieses Jahr den Dinosaurier des Jahres 2012 für "Verbraucherschutz zurück ins Mittelalter" erhalten.  

Gutachten belegt die Zahlen

Laut einer aktuellen Studie wird in Deutschland schlecht beraten. Bis zu 17 Milliarden Euro, manche sprechen sogar von bis zu 50 Milliarden Euro, so schätzt der Bericht, gehen Kunden verloren, die eine Riester-Rente oder eine Lebensversicherung abgeschlossen haben.

Das Blatt (Berliner Zeitung) beruft sich auf ein Gutachten des Bamberger Finanzwissenschaftlers Andreas Oehler, das von der Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben worden war. Die eingezahlten Beiträge sollen für den „Einzahler“ eine finanzielle Vorsorge ermöglichen und nicht die Anbieter oder Vermittler reich machen. Verantwortlich hierfür sei die Bundesregierung, diese überlegt lediglich weiter Zwangssparmaßnahmen in den selben Topf, etwa mit der staatlich geförderten Bahr-Pflege-Rente, der hier als Fass ohne Boden zu bezeichnen ist.  

Der Vollständigkeit halber und weil wir fair berichten wollen: GDV weist die Kritik zurück.