Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Unisextarife, gerecht, ungerecht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

 

EU-Verordnung: Alle sind gleich

Was der Bürger schon bei der Einführung des Euro gefühlt hatte wiederholt sich nun bei den Versicherungen. Die Umstellung auf die Unisex-Tarife als „verdeckten“ Preiserhöhungen.

Seit 21. Dezember 2012

Das Datum hat nicht nur den Weltuntergang als magisch gekennzeichnet sondern auch den Zwang der Versicherungen alle Versicherten gleich zu berechnen. Also Schluss mit Männlein und Weiblein. Sollten in manchen Versicherungssparten die Männer teurer oder billiger werden, die Frauen fast durchgängig billiger, so ist zu verzeichnen das (fast) alle teurer wurden.

Verkappte Preiserhöhungen?

Die Versicherungen tun sich schwer mit den Prognosen welche Anzahl an Frauen und Männern in den jeweiligen Tarif versichert werden. Mehr Frauen oder mehr Männer?

Daraus entsteht eine sogenannte Mischkalkulation in der das teuerste angenommen wird.

Beispiel; Frauen leben länger als Männer, gehen öfter zum Arzt, leiden häufiger an psychischen Erkrankungen und so weiter. Männer sterben zwar früher gehen aber (angeblich) selten zum Arzt und den gesundheitlichen Vorsorgen. Was durchaus dann zu teuren chronischen Erkrankungen führen kann. Beide Geschlechter werden immer älter und Neuversicherungen gibt es zu wenige.

Alles nur Versicherungen

Wirklich haben sich viele Versicherungen nicht mit Ruhm bekleckert.

Und das sind nur die neuesten Meldungen der nahen Vergangenheit. Berichterstattungen  wie sich Versicherungen vor dem Zahlen im Schadensfall drücken und die Schadensregulierung zu Lasten der Kunden aus sitzen wollen, und so weiter.

Keine Lust auf Vorsorge und Versicherungen

Wen wundert da noch das die Verbraucher von Versicherungen die Nase voll haben. So eben auch von den neuen Unisextarifen. Trotzdem, so ganz ohne Versicherungen geht es auch nicht. Es sei denn das aufgebaute Vermögen soll im Schadensfall die Risiken decken. Was aber auch eine Milchmädchenrechnung ist. Keiner weis ob er jemals zum Pflegefall wird, die Berufsunfähigkeit (BU) eintritt oder dem Haupternähren nicht der frühe Tod ereilt. Dann bleibt noch die Frage wie lange reicht das Vermögen.

Was tun und bei wem?

Längst haben sich Versicherungsmakler spezialisiert. Wer behauptet alles in allen Versicherungssparten zu wissen sollte zweimal hinterfragt werden. Überschriften täuschen gerne über den wahren Inhalt hinweg. Im Leistungsfall stellt sich dann raus was die „Überschrift“ und die Versicherung wirkliche taugt. Mit den Spezialisten der Fachbereiche sind sie jedenfalls mal nicht bei einem „Alleskönner“ gelandet.