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Luxussteuer, Erbschaftssteuer, Mehrwertsteuer, etc.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Andere Länder, andere Besteuerung

Einerseits ist es schon verwunderlich wenn der ehemalige Gründer einer der größten Strukivertriebe plötzlich seine „solidarische“ Ader entdeckt und die Luxussteuer fordert. Vom Saulus zum Paulus? Wie der Herr an sein Milliarden schweres Vermögen gekommen ist dürfte bekannt sein. Andererseits gibt es Länder welche die Luxussteuer eingeführt haben und auch nicht „entvölkert“ sind.

„Da spart jemand jahrelang auf ein teures Auto“

derjenige wird nicht begeistert sein die Luxussteuer bezahlen zu müssen, so der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP) aus Hessen. Ich bezweifle das allein mit „Sparen“ jemals eine teure Luxuskarosse erworben werden kann. Viellicht sollte sich die FDP über eine generelle Steuerreform Gedanken machen. Vorneweg über das Geschenk der „Mövenpick-Steuer“.

Versicherungen und die Steuer

Die Altersrente-Rente muss versteuert werden. Die Witwen- Witwer-Rente muss versteuert werden. Die Auszahlungen von Lebensversicherungen sind zu versteuern.  Die Freigrenzen der privaten Versicherungen, welche eigentlich notwendig wären, sind durch die Sozialversicherungen (meistens) bereits ausgeschöpft, und so weiter.

Mehrwertsteuer, ein einzigstes Chaos

Verminderter Steuersatz, voller Steuersatz, auf Lebensmittel, Alkohol, Bücher, etc. Einerseits wird beklagt das das „Koma-Saufen“ bei Jugendliche dramatisch zunimmt, auf der anderen Seite ist Alkohol, für meine Begriffe viel zu billig. Bücher sollen der Bildung dienen, deswegen der ermäßigte Steuersatz. Gehört Pornografie auch zur Bildung, da ermäßigter Steuersatz? Auch hier könnte man x-beliebig weiter machen.

Steuererklärung?

Friedrich Merz (CDU) und Paul Kirchhof, deutscher Verfassung- und Steuerrechtler, forderten mal; für die Steuererklärung würde ein „Bierdeckel“ reichen. Genau das Gegenteil ist eingetreten. Schon Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident, erklärte das ihn seine Steuererklärung überfordere. Was soll da erst der „normal Bürger“ sagen?

Der Staat ist eine Hydra

Er kann nicht genug an Geld einnehmen, egal woher es auch kommen mag. Wir haben kein Einnahme-Problem sondern ein Ausgaben-Problem.

Der Bürger soll immer mehr für seine Absicherung in die private Tasche greifen weil der Staat die Absicherungen nicht mehr finanzieren kann. Krankenversicherung, Pflege, Rente, Erwerbsminderung, fundamentale Risiken die es abzusichern gilt. Aber woher nehmen? Riester-Rente und Bahr-Pflege waren mal für die finanziell Schwachen gedacht.

„Sprudelnde Ölquellen“

Hier schließt sich der Kreis zum Eingangtext. Tausende von Klagen liegen bei den Gerichten zur Riester-Rente, betrieblichen Altersvorsorgen, (bAV), Kredit finanzierten Renten, Tilgungsaussetzung zur Immobilienfinanzierung, Schrottimmobilien für die Altersvorsorge, und so weiter. - Der Gesetzgeber besser nach – Beipackzettel für eine bessere Vergleichbarkeit der Produkte.

Siehe auch: "nachgelagerte Besteuerung"

Was nutzt es wenn die „Verwaltung“ und der Steuerwirrwarr der Gleiche bleiben?