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Produktinformationsblatt für Riester & Co.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Fragen zur Rente, Altersvorsorge, Pflegeversicherung, Krankenversicherung, PKV, GKV und der Berufsunfähigkeitsabsicherung beantworten die Experten.

Was bringen die PIB – Produktinformation-Blätter?

Letzten Donnerstag, also am 31.Januar 2013 hat der Bundesrat die Produktinformation-Blätter nun beschlossen. Jetzt muss der Gesetzesentwurf noch durch den Bundesrat. Für „normale“ Riester und Co. soll es nun Verbraucher-verständliche Beipackzettel geben.

Riester-Produkte

Fondssparpläne, Banksparpläne, klassische Rentenversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen, Bausparverträge sowie Sparpläne mit Genossenschaftsanteilen, alle erhalten jetzt eine besserer Vergleichbarkeit für den Verbraucher.
Außer den Produktinhalten, wie Hochrechnungen, Modellrechnungen, sollen auch die Förderhöchstgrenzen bei der Rürup-Rente auch eine Vereinfachung der Wohn--Riester-Produkte Kunden- bzw. Verbraucher-durchsichtiger werden.

Verbraucherzentralen sehe erste gravierende Mängel

Unterschiedliche Bezugsgrößen in der Kostendarstellung lässt breiten Spielraum um wirkliche Kosten zu „verstecken“.  Das, so der Bundesverband der Verbraucherzentralen, macht es für den Verbraucher unmöglich die  Produkte zu vergleichen. Vergleichbarkeit und Transparenz kann nur in Prozentangaben vom gebildeten Kapital durchschaubar sein.

Ewigkeitsbaustelle Riester

Gerade der Kostenfaktor wäre ausschlaggebend um den Verbraucher auch zu zeigen was von seinem Geld an Sparanteil übrig bleibt. Da seit Jahren die Provisionen für Riesterprodukte die staatlichen Förderungen nahezu auffressen wäre das ein interessanter Punkt der Offenlegung. Aber da hat es sich die Koalition von CDU / CSU / FDP wohl mit der Versicherungswirtschaft, im Wahljahr, nicht ganz verderben wollen.

Bahr-Pflege Ala Riester

Noch ist die Bahr-Pflege sehr jung und nicht „berechenbar“. Es bleibt aber zu befürchten das auch hier nachgebessert werden muss. Warum die PIB nicht gleich auch auf die Bahr-Pflege ausgedehnt wurde ist unverständlich.

SPD will die staatlich geförderte Pflegeversicherung abschaffen

Aber vielleicht ist es auch der Mühe nicht mehr wert, sollte die SPD die Wahl 2013 gewinnen ist die staatlich geförderte Bahr-Pflege schon wieder Geschichte. Die SPD will die bezuschusste Pflegeversicherung kurzer Hand abschaffen.

Fragen zur Rente, Altersvorsorge, Pflegeversicherung, Krankenversicherung, PKV, GKV und der Berufsunfähigkeitsabsicherung beantworten die Experten.