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Straftaten weil die Rente nicht reicht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Haben Sie Fragen zu Ihrer Altersvorsorge, Kapitalanlagen, Rente und Pflege beantworten die Experten der einzelnen Fachbereiche.  

Rentner-Strafrecht

Der Bund der Deutschen Kriminalbeamten fordert mildere Strafen für Rentner die Straftaten begehen, analog dem Jugendstrafrecht. 6 Prozent der Straftaten werden von Rentnern aus Geldmangel begangen. 70 Prozent davon werden nach ihrem 60. Lebensjahr zum 1. mal straffällig.

Rentner, Opfer und Täter

Opfer

Auch wenn die Altersarmut politisch wegdiskutiert werden soll, die Zukunft sieht wohl doch etwas anders aus. Sicherlich gibt es die Rentner und Pensionäre welche zum Golfen gehen, die Urlaube in wärmeren Gefilden verbringen oder den Zweitwohnsitz im warmen Süden haben und sich die teure Kreuzfahrt leisten können.

Die Generation der heutigen Rentner kann wohl mehrheitlich auf eine auskömmliche Rente blicken. Die Zukunft wird anders aussehen. Ob dann aus Renten-Armut geboren die Straftaten der Senioren zunehmen werden wird sich zeigen.  
Der "wohlhabenden Rentner" ist oftmals auch den Betrügern eine willkommene Zielgruppe. Kaffeefahrten, ungeeignete Kapitalanlagen zur Provisionsmaximierung, der Enkeltrick, Schrottimmobilien, Time-Sharing-Verträge, und so weiter, locken Straftäter an. Leider sind hier Banken und Versicherungen nicht ausgenommen.  

Täter

Senioren entdecken die Internetkriminalität für sich. Ob wirklich immer nur die Rentnerarmut dahinter steckt? Jedenfalls scheint die Polizei darin eine Zunahme der aus Zwang erfolgten Straftaten zu sehen. So kann ein Teil der heutigen Rentner mit Ihren Renten nicht überleben. Oft reicht die Rente nicht für die Miete, Energiekosten und Lebensmittel. Manchmal steckt auch nur der Wunsch dahinter den Kindern oder Enkeln finanziell helfen zu wollen.  

Milderes Strafrecht für Senioren?

Es ist zu bezweifeln ob ein milderes Strafrecht zu weniger Straftaten führt. Das Ergebnis solcher "milden Urteile" sehen wir in der Jugendkriminalität. Auch in "normalen Gewaltverbrechen" hat man eher den Eindruck das die Straftaten zunehmen als sich zu verringern. Vielen Bürgern wird die Plausibilität der "milden Strafen und Urteile" nicht logisch erscheinen.

Wenn es in der Begründung von der "traurigen Kindheit bis zur niedrigen Rente"  verwässert wird. Wie will man einen Rechtsstaat definieren in dem eine "Ausnahme" die Nächste jagt. Die Opfer haben schon heute kein Verständnis dafür und der ehrliche Bürger ist der Ansicht; "die Großen lässt man laufen und die Kleinen hängt man".

Auskömmliche Renten, die Zukunftsvision

Klar, man kann auf den Staat vertrauen und privat mit den jeweiligen Förderungen in Riester, Bahr-Pflege und der betrieblichen Altersvorsorge vorsorgen. Was aber angesichts der Finanzkrisen und mickrigen Zinsen viele abschreckt.

Man kann in Sachwerte investieren um der Inflation zu entkommen. Man kann in Immobilien investieren und hoffen das die Blase nicht doch noch platzt. Man kann Aktien und Fonds erwerben und hoffen das die bis zum Renteneintritt ordentliche Rendite abwerfen. Man kann ... 

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