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Familienförderung und Frauen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Geld macht keinen Nachwuchs

Auszeit für Kinderbetreuung, Auszeit für die Pflege der Angehörigen, - 200 Milliarden fließen jährlich in die Familienförderung.  Das Ergebnis ist nicht berauschend. Frauen sind von der Armut mehr betroffen als Männer.

160 familienpolitische Fördertöpfe

Neue Schock-Studie vom Wirtschaftsinstitut DIW: Verheiratete Frauen haben im Schnitt 33.000 Euro weniger Vermögen als Männer. Von ledigen Frauen und Alleinerziehenden Frauen wie Männern ganz zu schweigen. Wo aber landet das Geld der Familienförderung wenn es nicht bei den Betroffenen ankommt? 160 familienpolitische Fördertöpfe gibt es laut einem Spiegelbericht. Fördertöpfe nach dem Gießkannenprinzip.

Arme Frauen, arme Rentnerinnen

Trotz aller Familienförderungen schreitet de Altersarmut bei Frauen unaufhaltsam weiter. Frauen denken zu wenig an ihre eigene Altersvorsorge. Dabei sollte es heute längst klar sein: die Ehe ist keine Lebensversicherung.

Auf der anderen Seite ist die Wahl zwischen Karriere und oder Familie mit Kind / Kindern, trotz aller politischen Anstrengungen bislang gescheitert. Geld macht nun mal keine Kinder.

Selbständige, selbstbewusste Frauen in gut bezahlten Berufen

Politisch betrachtet wird es den Frauen schwer gemacht. Hatten viele die Hoffnung das die junge Familienministern Kristina Schröder, mit Kind,  den Zug der Zeit erkannt hat, mussten viele Frauen feststellen das alle Familienpolitik Stückwerk bleibt. Meistens fehlt es an der Praxis ,der Umsetzbarkeit und vor allem fehlt es am Geld. Nicht vorhandene Kitaplätze, inkompatible Öffnungszeiten, Ganztagsschulen werden (sollen) mit dem Betreuungsgeld (Herdprämie) erkauft werden um dem Klageweg der Betroffenen aus dem Weg zu gehen.

Viel Geld für (fast) nichts

200 Milliarden Euro sind eine Menge Geld. Die spätere Rente der jungen Müttern wird damit nicht höher. Die Anrechnung von 3 Jahren löst das Problem der Folgejahre nicht. Kommen noch Pflegebedürftigkeit eines Kindes oder eines Familienangehörigen dazu ist die Altersarmut der meisten Frauen vorprogrammiert. Egal ob verheiratete oder nicht. Von einer Scheidung gar nicht zu reden.

Ist Deutschland mit seiner Familienpolitik kinderfeindlich?

Schaut man sich die Förderungen der Familienpolitik näher an – ja. Große Reformen sind nicht zu erwarten. Es ist Wahljahr und für das Kreuz werden weiter mit der Gießkanne „Wohltaten“ verteilt. Das es nichts bringt, außer den möglichen Wahlsieg, wird billigend in Kauf genommen.