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Finger weg von der Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Fragen zur Altersvorsorge beantworten die Experten der Fachbereiche.

Arbeiten bis 69, 70, 71 ...

Die Formel lautet; wenn wir 1,5 Jahre älter werden, dann müssen wir 1 Jahr länger arbeiten. Der medizinische Fortschritt beschert uns immer mehr Lebensjahre.

Gesund und Leistungsfähig bis ins  hohen Alter?

Länger leben bedeutet nicht gleichzeitig das der Kopf und der Körper mithalten. Es ist schwerlich vorstellbar das ein Dachdecker mit 69 Jahren noch auf dem Dach aktiv tätig ist. Ein LKW-Fahrer hinter dem Lenkrad sitzt und ein Chirurg mit 70 Jahren noch das Skalpell schwingt. Es mag sein das Menschen die überwiegend mit dem Kopf arbeiten das bewerkstelligen, aber auch daran möchte ich zweifeln.

Wo kommen die „Verwaltungsarbeitsplätze“ alle her

Immer weniger Beitragszahler kommen für die Rentner auf. Das ist also Fakt. Die beiden Systeme, gesetzliche Rentenversicherung im „Solidar-System und die kapital gedeckte Private Vorsorge stecken in tiefen Problemen. Der Gedanke das der Dachdecker mit 65 Jahren nicht auf dem Dach sondern im Büro arbeitet ist, wenn man es zu ende denkt, Utopie. Wer hat bis jetzt im Büro gearbeitet und was passiert mit den vorhandenen Büroarbeiter? Braucht man plötzlich mehr Büroarbeiter?

Äpfel werden gegen Birnen aufgerechnet

Bildung und Weiterbildung schützt vor Altersarmut und Arbeitslosigkeit – wirklich – Keine Frage, Bildung ist lebenslang notwendig. Aber, schon heute wird über den Billiglohnsektor Altersarmut vorprogrammiert. Auch bei Akademikern und Facharbeitern.

Der Chef der Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz:

„Lasst das Rentensystem erst einmal in Ruhe“. (den vollständigen Artikel lesen Sie hier) Ich möchte  hier, aus oben genannten Gründen widersprechen. Das solidarische Rentensystem wurde schon viel zu lange „in Ruhe gelassen“.

Theorie kennt Anscheinend die Praxis nicht. Vielleicht kann Herr Franz bis 69 / 70 hinter seinem Schreibtisch arbeiten, die Mehrzahl der Berufstätigen in körperlich beanspruchten Tätigkeiten wohl eher nicht. Oder pflegt dann die 70 jährige Pflegefachkraft die 80 jährige, den 80 jährigen Pflegebedürftigen?

Hat Alter wirklich was mit „Gesund und Belastbarkeit“ zu tun

Die kompletten Sozialsysteme gehören modernisiert. Leider wütet blinder Aktionismus in allen Parteien. Die Entnahmen für Fremdleistungen und Entnehmen aus den Sozialsystemen (Rentenkassen) der Vergangenheit fallen nun auf uns zurück. Das wird in dem Artikel nicht erwähnt. Zudem leisten wir uns ein 3 Klassen „Rentensystem welches seines gleichen sucht. Hier scheinen auch die Wirtschaftsweisen dem blinden Aktionismus zu verfallen.

Altersarmut wird die Zukunft prägen. Die Voraussetzungen werden in der Arbeitszeit „erwirtschaftet“. Nicht erst in der Rentenzeit.