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Die Ehe zwischen Lebensversicherungen und der Politik

am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Thomas Hennings. über 10 Jahren Experte für Makroökonomie und Sachwertlösungen. Kontakt

Deutschen Lebensversicherungsbranche ist mit der Politik verheiratet

Statistisch gesehen halten Ehen zwischen Mann und Frau mittlerweile länger, aber jede dritte Ehe wird geschieden. Eine Ehe, die nie geschieden wird, ist die der deutschen Lebensversicherungsbranche mit der Politik.

Mehr als 90 Millionen unterschiedliche Lebensversicherungsverträge existieren alleine in Deutschland

Also mehr Hauptverträge als Einwohner in unserem Land. Des Deutschen liebstes Sparprodukt, da es ja der Altersvorsorge dienen soll und es auch fast jeder besitzt, wird es schon gut sein. Ist dem so? Und warum wird es seit Jahrzehnten von der Politik gefördert, unterstützt bis hin am „Leben gehalten“? Die Antwort ist einfach: „Geben und nehmen“, so lautet der inoffizielle Ehevertrag zwischen der Branche und der Politik, egal wer regiert und wer entscheidet.

Jeder Vertragsinhaber kauft Monat für Monat über Jahre und Jahrzehnte

(wenn er denn seinen Vertrag durchhält) durch seine Beiträge überwiegend Staatsanleihen bzw. festverzinsliche Papierwerte. Es ist also gesetzlich geregelt, dass die Vertragsinhaber direkt und indirekt Schuldpapiere vom Staat über die Versicherungsgesellschaften kaufen. Ein Geschäft, das zwei von drei Parteien nicht unterbinden wollen, die Versicherungsbranche und die Politik.

Die Branche hat ein enormes Problem, immer mehr Kunden kündigen, da die prognostizierten Werte nie mehr erreicht werden und viele Kunden mittlerweile bemerken, dass sie sich so in die Armut sparen. Das so wichtige Neugeschäft ist katastrophal und die Fluktuation der Vertriebsmitarbeiter ist sensationell und die häufige Negativpresse trägt nicht zum Vertrauensaufbau bei.

Die Gesellschaften schlagen intern Alarm, nach Außen scheint noch die Sonne!