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„Echtes“ Geld und „falsches“ Geld

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor: Thomas Hennings. Über 10 Jahren Experte für Makroökonomie und Sachwertlösungen. Kontakt

Finanzkrisen und kein Ende

Diese Überlegungen sollten Sie dringend anstellen. Wie Sie wissen gibt es „echtes“ Geld und „falsches“ Geld. Die Menschen vertrauen noch dem falschen (Papier- und Giral-*) Geld.

* was ist Giral-Geld? (Buchgeld?)

Seit Montag kursieren im Internet

auf positiv zu beurteilenden Medienportalen die Informationen, dass eine der größten Banken der Welt, die physisch eingelagerten Edelmetalle ihrer eigenen Kunden seit dem 01. April 2013 nicht mehr physisch aushändigen, sondern nur noch den Rücknahmepreis in Geld (Euro) auszahlen dürfen. Es handelt sich hierbei um die ABN Amro Bank, die ganz simpel und einseitig kurz die allgemeinen Geschäftsbedingungen hierfür verändert haben soll.  

Soeben erschien auf dem Medienportal

„Deutsche Wirtschafts-Nachrichten“ ein Statement seitens der ABN Amro Bank.  Nun mag man in so einem Moment am Anfang der Woche daran gezweifelt haben, ob es sich dabei zunächst um einen holländischen Aprilscherz handelte oder nicht. Die Zyprioten haben keinesfalls März- oder Aprilscherze erfahren dürfen, da ist es mit dem Zugriff auf die Sichteinlagen existenziell bedrohende Realität geworden.

Mittlerweile können wir mit einem Jahrzehnt Erfahrung

im physischen Edelmetallgeschäft belegen, dass wir bereits damals und stets in diesem Zeitraum vor solchen möglichen Eingriffen „von oben“ gewarnt haben und wurden dafür belächelt. Wie Unkraut sind in den letzten drei bis vier Jahren sog. Edelmetallanbieter am Markt entstanden,

Motto: keine Registrierungsverpflichtungen

zeitgemäßes Thema, strukturierte Provisionen, Vertriebsmenschen, die von Haus zu Haus kleine Grammbarren Gold zu viel zu überhöhten Preisen verkaufen u.v.m. Ferner verstehen immer noch nicht alle Finanzdienstleister die extreme Wichtigkeit der Edelmetallbeimischung als Sicherungsanker / Versicherung für das gesamte Portfolio.

Hierbei sind folgende Parameter, auch unter vorstellbaren Metall-Enteignung, unserer Meinung nach wichtig:

  • Gehören physische Edelmetalle in ein Portfolio? JA
  • Wie hoch sollte der prozentuale Anteil sein? 15% und mehr
  • Soll ich mein komplettes Vermögen zu 100% nur in Edelmetalle investieren? NEIN
  • Sollte neben Gold auch Silber und u.a. Platin und/oder Palladium beigemischt werden? JA (Diversifikation)
  • Sollte ich kleine Stückelungen zu Hause besitzen? JA (Notreserve / echtes Bargeld)
  • Sind Lagerkonten als weiterer Baustein für Edelmetallverwahrungen sinnvoll? JA
  • Ist ein Zollfreilager, das nicht in der EU und nicht in der Nato beheimatet ist, vorteilhafter? JA
  • Habe ich Vorteile durch ein Zollfreilager in punkto Mehrwertsteuer auf Weißmetalle? Ja, keine MWST beim Kauf
  • Soll ich meine eigenen Edelmetalle in einem Banksafe aufbewahren? NEIN
  • Soll ich in einen geschlossen Edelmetallfonds investieren? NEIN (Wozu einen extrem teuren und unflexiblen Mantel?)
  • Edelmetalle bieten keine Zinsen? GOTTLOB!
  • Es gab doch schon einmal ein Goldverbot? Daher: kleine anonyme Einheiten zu Hause + neutrale Lager
  • Soll ich in ETF`s investieren? NEIN (physische Hinterlegung ist de facto nicht vorhanden)
  • Soll ich Minenaktien kaufen? Know How notwendig! Nur beimischen, wenn Geld zum Verspielen vorhanden
  • Die Metallpreise sind gefallen, soll ich jetzt kaufen? JA
  • Wenn die Metallpreise weiter fallen, soll ich bestehende Edelmetalle abverkaufen? NEIN

Es kommen noch spannendere Zeiten auf uns, die Vermögenssicherung muss absolute Priorität in unserem Handeln haben! Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Thomas Hennings

Siehe auch: Weitere Infos