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Rentenbeitrag sinkt 2014

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Rentenbeitragssenkung von 18,9 auf 18,4

0,5 Prozent, davon die Hälfte werden die Arbeitnehmer 2014 mehr im Geldbeutel haben. Die Beitragssenkung ist laut Gesetz dann fällig, wenn die Rücklagen der Rentenkasse 1,5 Monatsausgaben übersteigen. Aktuell sind es 1,57 Monatsausgaben. Ob das sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt.

Privat Vorsorge

Eine Absenkung der Renteneinzahlungen bewirken auch eine niedrige Rente. Auch die Privaten Altersvorsorgen leiden erheblich unter dem anhaltenden Zinstief. Zwischenzeitlich ist dies auch bei den betrieblichen Altersversorgungen (bAV) und den berufsständischen Versorgungswerken angekommen. 

Reaktionen zu den Zinstiefs: Nach ERGO hat nun auch die Allianz Leben Policen auf den Markt gebracht welche keinen Garantiezins mehr enthalten. Das Risiko trägt also zukünftig allein der Sparer.

Zudem kommt auch die Riester-Rente nicht aus den negativ Schlagzeilen. So verteilen sich die Riesterverträge.

Tabelle Riester-Rente nach Verträgen

Vorzeitig in die Rente

Heute zeichnet sich im Arbeitsmarkt die Situation ab das immer mehr arbeitslose ältere Menschen vorzeitig in Rente gehen. Teilweise auch von den Arbeitsagenturen forciert.  Je nachdem welche Statistik man ließt, arbeiten immer mehr Arbeitnehmer länger. Von den gesamten Langzeitarbeitslosen 50+ erhält aber nur ein viertel einen Arbeitsplatz der über ½ Jahr hinaus geht.

Das anhaltende Zinstief trifft auch die Renten der Freiberufler Versorgungswerke. Versorgungswerke gibt es für Ärzte, Anwälte und Apotheker. Diese Personengruppe  vertrauten bei der Altersvorsorge auf eigene Versorgungswerke in denen Sie „Zwangsmitglieder“ sind. Doch nun kommt das Zinstief eben auch bei den berufsständischen Werken an.

Tickende Zeitbomben Versorgungswerke

Die EZB will an dem derzeitigen Zinstief festhalten und denkt sogar über weitere Zinssenkungen nach. Damit soll die Wirtschaft der Eurozone „angekurbelt“ werden. Da aber in den Altersversorgungen, egal ob in den Versorgungswerken, betrieblichen Altersversorgungen oder der „klassischen Lebensversicherung, immer wieder umgeschichtet werden muss, erhalten die „Anleger“ immer weniger Zinsen. In den meisten Fällen erwirtschaften sie Zinssätze von 1 bis 2 Prozent.