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28 Milliarden in der GKV, 130 Milliarden in der PKV

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Abschaffung der PKV, Einführung der Bürgerversicherung

Gesetzliche Krankenkasse oder Private Krankenversicherung

Der Streit hört einfach nicht auf. Ob allerdings die Bürgerversicherung oder die integrierte Krankenversicherung das Ei des Columbus ist, dass darf bezweifelt werden.

Rücklagen kräftig gewachsen

So verzeichnen die GKVen, dank der guten Konjunktur und der niedrigen Arbeitslosenzahlen ein „gutes Finanzpolster“.  28 bis 30 Milliarden Euro, je nach Statistik, liegen in den Krankenkassen und im Gesundheitsfonds. 

Einnahmen, Ausgaben

 

  • 2011: So betrugen die Einnahme aller gesetzlichen Krankenkassen 2011 immerhin 183,8 Milliarden Euro. Die Ausgaben aller Kassen lagen bei 179,6 Milliarden Euro. Also ein Plus von: 4,2 Milliarden Euro.
  • 2012: betrugen die Ausgaben 184,52 Milliarden Euro zu 189,6 Milliarden Euro Einnahmen.. Also ein Überschuss von 5,08 Milliarden Euro.
  • 2013 geschätzt: Einnahmen von 191,8 Mrd. Euro, die Ausgaben geschätzt, 190,2 Mrd. Euro. Ein geschätzter Überschuss von 1,6 Milliarden Euro. 

Gesundheitsfonds und die GKV

 

Allerdings „teilen sich die Beute“ der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen unterschiedlich.

Die voraussichtlichen Einnahmen des Gesundheitsfonds betragen 188,7 Mrd. Euro einschließlich des Bundeszuschusses in Höhe von 13,8 Mrd. Euro.

Liquiditätsreserve im Gesundheitsfonds betragen 13,1 Mrd. Euro. Die Finanzreserven der Kassen belaufen sich zum Jahresende 2012 insgesamt auf einen Betrag von rund 15,2 Mrd. Euro. In der Summe sind dies 28,3 Mrd. Euro.

Schielen auf die Rückstellungen der PKV

130 bis 170 Milliarden Euro (je nach Statistik) betragen die Altersrückstellungen in der PKV. Das das Begehrlichkeiten weckt ist klar. Doch auch mit der Bürgerversicherung zu kurz gedacht. Denn; derartiges gibt es in der GKV nicht. Im Gegenteil die GKV wird jährlich durch Steuergelder subventioniert. Also soll die Bürgerversicherung dem Wähler schmackhaft gemacht werden. 

2 Klassen Gesundheitssystem

 

Nehmen wir das Szenario Bürgerversicherung oder integrierte Krankenversicherung mal auf und spinnen es weiter.
Einheitsversorgung zum Einheitsbeitrag – das haben wir schon lange (Entscheidungen nach Kassenlage gegen den Patienten mit Kann-Entscheidungen auf Seiten der Krankenkassen?). Wer dann „etwas mehr“ möchte kann sich privat Zusatzversichern. Na was ist das jetzt? keine 2 Klassenmedizin? 

Im Klartext: nichts würde sich ändern, außer das die jetzigen PKV-Versicherten entmündigt würden um der Handlungswillkür des Staates anheim zu fallen.

Beispiele wie es auch nicht funktioniert haben wir

England hat die „Bürgerversicherung und kämpft ebenfalls mit den Finanzen. Gleichzeitig entdeckt das Gesundheitssystem die Selbstzahler, freiwillige Selbstzahler oder der Not gehorchend?

Gleiches gilt auch für die Nordländer wie Dänemark, Norwegen, Schweden, usw. In Deutschland kommt dazu, dass die Beamten mit den Beihilfetarifen auch in die Bürgerversicherung gezwungen würden. Da aber (nachweislich) Beamte häufiger Krank sind, wird hier der Ausgabenfaktor erheblich steigen.

GKV oder PKV

In der GKV geht es oftmals nach "Kassenlage", also „Kann-Leistungen". In der PKV, sofern Sie an den richtigen Berater geraten sind und den richtigen PKV-Tarif gewählt haben, klar festgesetzte Leistungen. „ich denke das ist auch versichert“ hilft nicht wirklich weiter. Womit wir mal wieder beim berühmten Kleingedruckten wären.

Absicherung der biometrischen Risiken beim Fachmakler

Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung gehören in die Hand von Experten und nicht in die Hände von „Alleskönner“. Fragen Sie nach bis Ihnen das Leistungspaket maßgeschneidert sitzt. Alles andere ist im Ernstfall zu teuer.